21 köstliche Desserts für Diabetiker

Wir haben dir köstliche Desserts in verschiedenen Variationen zusammengestellt. Ob Quarkspeise, Brownies oder Eiscreme – lass es dir so richtig schmecken!
Veröffentlicht 9. August 2022
Cremiges Tiramisu auf pinkem TellerCremiges Tiramisu auf pinkem Teller

Mehr als 8,5 Millionen Erwachsene in Deutschland leben aktuell mit diagnostiziertem Diabetes mellitus (kurz: Diabetes) – Tendenz steigend1. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von ca. 2 Millionen.

Ist der Diabetes festgestellt, kreisen die Gedanken häufig um die richtige Lebensmittelwahl. Was kaufe ich ein, welche Lebensmittel sind am besten für mich und muss ich bestimmte Lebensmittel aus meinem Alltag streichen? Wie sieht es aus mit Süßigkeiten? Darf ich überhaupt noch Süßes und Kuchen essen und welche Milch oder welcher Quark ist am besten für mich?

Miriam Rohmann, Oecotrophologin und Diabetes-Expertin bei WW, gibt grünes Licht: „Die gute Nachricht ist: Wer Diabetes hat, muss auf kein Lebensmittel verzichten. Heute weiß man, dass Diabetiker alles essen dürfen. Spezielle Diabetiker-Lebensmittel gehören längst der Vergangenheit an. Heute empfehlen Fachgesellschaften wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, wie sie auch für Nichtdiabetiker empfohlen wird.”

Diabetes und Ernährung

Wer Diabetes hört, denkt vielleicht direkt an starre Ernährungspläne und Verzicht auf all die Leckereien, die wir besonders gern mögen. Doch keine Sorge! Auch wenn du mit Diabetes lebst, darfst du praktisch alles essen und musst auf den Genuss keinesfalls verzichten. Auch Naschkatzen kommen auf ihre Kosten – so ist ein leckerer Nachtisch durchaus erlaubt.

Cremige Desserts für Diabetiker

Quarkspeisen und Puddings sind schnell gemacht und beliebte Nachtische. Auch wenn du Diabetes hast, kannst du dir diese süßen Leckereien einplanen.

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Kuchendesserts für Diabetiker

Ob als Dessert oder für nachmittags – Kuchen und Brownies schmecken immer. Diese Backrezepte mit weniger bzw. ganz ohne Zucker (Käsekuchen) kannst du auch mit Diabetes genießen.

Jetzt neu erschienen:

Viele weitere köstliche Rezepte für Menschen mit Diabetes findest du auch in unserem Kochbuch Diabetes Genussrezepte. Blätter doch mal durch!

Häufig gestellte Fragen

„Generell gilt: Milch und Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe, wie das knochenstärkende Calcium. Wer mit Diabetes lebt und gleichzeitig auch abnehmen möchte, sollte dabei auf möglichst ungezuckerte Milchprodukte wie Naturjoghurt oder -quark zurückgreifen. Diese Produkte enthalten zwar noch den natürlichen Milchzucker, aber es wird kein weiterer Zucker zugesetzt. Wer gleichzeitig zu der fettarmen Variante greift, kann damit seine Abnahme ebenfalls unterstützen.”


Auch hier gilt: Grundsätzlich ist alles erlaubt – natürlich in Maßen. Ein Stück Kuchen kannst du dir also auch dann einplanen, wenn du Diabetes hast. Generell sind Lebensmittel mit wenig zugesetztem Zucker die bessere Wahl für Menschen mit Diabetes. Daher achte auch bei Kuchen, Keksen und Co. entweder auf den Zuckergehalt auf der Verpackung oder – wenn du den Kuchen selbst backst – darauf, nicht zu viel Zucker zu nehmen. Übrigens kannst du bei den meisten herkömmlichen Backrezepten den Zuckergehalt um ca. ⅓ reduzieren, ohne dass sich Geschmack und Konsistenz großartig verändern.

Bei diesen Rezepten haben wir den Zuckergehalt bereits reduziert.

Wenn du eingeladen bist oder deinen Kuchen im Café isst oder kaufst, ist es natürlich schwierig, den Zuckergehalt zu bestimmen. Achte daher immer wieder auf deinen Blutzuckerspiegel, indem du deinen Blutzucker regelmäßig misst. Wann und wie oft du das machst und in welchem Bereich deine Blutzuckerwerte liegen sollten, besprichst du am besten mit deinem behandelnden Arzt oder Diabetologen.

Ganz wichtig: WW ist keine medizinische Organisation und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Hast du Diabetes oder entsprechende Symptome, wende dich an einen Arzt, um eine fundierte Diagnose zu erhalten und einen Therapieplan zu erstellen. Mehr dazu in unserem Gesundheitshinweis.