Plätzchen backen mit WW

Die 15 besten Tipps und Tricks plus einfache Rezepte

Die W-Wochen haben begonnen! Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft, Weihnachtsfeier, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsmenü, Weihnachtsstimmung und natürlich ... Weihnachtsplätzchen!

Besonders in der Weihnachtszeit sorgt gemeinsames Plätzchenbacken mit der Familie für eine besinnliche und gemütliche Atmosphäre. Damit du gleich loslegen kannst, haben wir die besten Tipps, Tricks und Infos rund ums Plätzchen backen für dich zusammengestellt und verraten dir, wie dir die perfekte Schokoglasur gelingt.

Direkt zu den Rezepten

15 Tipps, damit dir garantiert himmlisch-gute Plätzchen gelingen:

1. Mürbeteig ist zu weich?

Um Plätzchen gut formen zu können, sollte man den Mürbeteig vorher kalt stellen. Größere Mengen Teig verarbeite am besten portionsweise. Lass den Teig, den du gerade nicht benötigst, im Kühlschrank liegen. So verhinderst du, dass er zu weich für die Verarbeitung wird.

2. Plätzchen verlieren ihre Form?

Rohe Plätzchen sollten immer auf ein gut ausgekühltes Backblech gelegt werden, damit die Form beim Backen erhalten bleibt. Zusätzlich kannst du die ausgestochenen Plätzchen vor dem Backen kurz in den Kühlschrank oder auf den kalten Balkon stellen.

3. Plätzchen kleben am Backblech fest?

Kekse sollten nach dem Backen schnell vom Blech genommen werden, sonst kleben sie leicht fest. Ist das doch einmal passiert, stell das Blech noch einmal kurz in den Backofen. Nun lassen sich die Plätzchen wieder gut lösen. Nur Vorsicht, dass sie nicht zu dunkel werden!

4. Plätzchen sind zu dunkel?

Wenn die Kekse doch mal etwas zu dunkel geraten sind, zerbrösel sie und verwende die Krümel geschichtet mit Puddings oder Cremes als Dessert. Das Gleiche kannst du z. B. mit zerlaufenen Keksen oder übrig gebliebenem Gebäck machen, das nicht mehr gegessen wird. Angebrannte Kekse solltest du aber entsorgen.

5. Plätzchenteig lässt sich nicht ausrollen?

Frischhaltefolie ist ein schlauer Helfer, um Plätzchenteig besonders leicht auszurollen. Und so funktioniert es: Lege ein Stück Frischhaltefolie auf die Arbeitsplatte. Setze den Teig auf die Folie und drücke ihn etwas flach. Nun lege ein weiteres Stück Folie über den Teig und rollen ihn zwischen den beiden Folienschichten aus. So kann der Teig weder an der Arbeitsplatte noch am Nudelholz festkleben. Entferne nun die obere Folie und steche die Plätzchen direkt auf der unteren Folie aus. Das Ganze funktioniert übrigens auch mit Backpapier.

6. Plätzchen werden beim Backen zu dunkel?

Jeder hat wahrscheinlich schon die Erfahrung gemacht: Nur eine Minute zu lange gebacken, und das feine Gebäck hat unbemerkt den schmalen Grat überschritten: von „perfekt“ zu „gerade noch essbar“. Deshalb ist es wichtig, schon beim Ausrollen des Teiges darauf zu achten, dass er an allen Stellen möglichst gleich dick ist. Nur so können später auch alle Plätzchen auf dem Backblech zur gleichen Zeit fertig werden. Außerdem sollten die verwendeten Ausstechformen in der Größe nicht zu stark variieren, denn kleinere Plätzchen sind schneller durch.

So gelingt dir buttriger Mürbeteig

7. Glasur wird nicht glänzend?

Bei Glasuren aus Schokolade ist die richtige Schmelztemperatur wichtig. Hacke die Kuvertüre zunächst in kleine Stücke und schmelze diese in einer Schüssel über einem Wasserbad. Das Wasser sollte nur warm und nicht heiß sein. Rühre so lange, bis sich alle festen Bestandteile gelöst haben. Danach lasse die Schokolade unter Rühren etwas abkühlen. An einem Testplätzchen kannst du ausprobieren, ob der Glanz gleichmäßig ist. Falls die Glasur matt aussieht, erwärme die Schokolade erneut.

8. Keinen Spritzbeutel zur Hand?

Gebe die geschmolzene Kuvertüre in einen kleinen Plastikbeutel, z. B. einen Gefrierbeutel. Schneide vorsichtig eine Ecke ab. Je kleiner die Öffnung ist, desto leichter ist das Verzieren und desto feiner gelingen die Streifen. Du kannst die Schokolade schön gleichmäßig auftragen, indem du den Beutel in etwa 1–2 cm Abstand über dem Gebäck führst.

9. Wie lagert man Lebkuchen am besten?

Lebkuchen entwickeln erst nach ca. 1–2 Wochen Lagerzeit ihr typisches Aroma. Lass den Deckel der Keksdose die ersten Tage nur locker aufliegen, dadurch wird das Gebäck schön weich. Dann verschließe den Deckel gut. Damit die Lebkuchen richtig saftig bleiben, kannst du zusätzlich ein Stück Mandarinen- oder Orangenschale dazulegen. Wechsel die Schale alle paar Tage aus. So halten sich deine Lebkuchen bis zu 4 Wochen.

10. Wie lagere ich Plätzchen am besten?

Plätzchen solltest du grundsätzlich kühl und trocken lagern. Verteile das heiße Gebäck nach dem Backen auf einem Küchenrost und lasse es dort komplett auskühlen, damit es nicht weich wird. Als Aufbewahrungsbehälter eignen sich Keksdosen aus Blech am besten, da die Plätzchen in ihnen besonders knusprig bleiben. Möchtest du verschiedene Sorten Gebäck in einer Dose lagern, trenne die Sorten jeweils durch ein Blatt Pergament- oder Backpapier. Beachte aber: Lagere saftig-weiches und knuspriges Gebäck voneinander getrennt, damit das knusprige seinen Biss nicht verliert. Auch besonders würzige Plätzchen bewahre am besten separat auf, damit sich die Aromen nicht vermischen.

11. Sahne wird nicht steif?

Schüssel ins Gefrierfach stellen, abkühlen lassen und vorsichtig weiterschlagen.

12. Kuchen löst sich nicht aus der Form?

Kuchen mit der Form stürzen und mit einem feuchten Tuch bedecken, nach ein paar Minuten lässt sich der Kuchen aus der Form lösen.

13. Die Butter/Margarine ist zu hart?

Harte Butter lässt sich mühelos schaumig schlagen, wenn sie mit einer Küchenreibe direkt in die Rührschüssel geraspelt wird. Oder eine Herdplatte kurz vorwärmen, wieder abstellen und Butter oder Margarine auf der warmen Herdplatte bis zur Hälfte einschmelzen. Anschließend cremig rühren.

14. Keinen Puderzucker zur Hand?

Mahle Haushaltszucker in der Küchenmaschine sehr fein.

15. Mürbeteig vorbereiten?

Mürbeteig lässt sich gut vorbereiten und hält sich fertig geknetet in Folie gewickelt im Kühlschrank eine Woche oder in der Tiefkühltruhe ca. 3 Monate frisch.