BMI Tabelle | Weight Watchers

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BMI Tabelle

Diese Tabelle zeigt, dass der BMI für ein gesundes Verhältnis von Größe zu Gewicht zwischen 20 und 25 liegt. Du solltest nicht mit WW starten, wenn dein Gewicht nicht mindestens 3 kg über dem unteren Wert der gesunden Gewichtsspanne liegt.

Der BMI wird anhand der folgenden Gewichtsklassen eingeordnet.1

BMI (kg/m)2Gewichtsbereich
< 18,5Untergewicht
18,5–24,9Normalgewicht
25,0–29,9Übergewicht
30,0 oder höherAdipositas

Die Gewichtsbereiche Übergewicht und Adipositas liegen über dem allgemein als gesund geltenden Wert für die jeweilige Körpergröße. Daher gelten sie als Indikator für ein höheres Risiko für bestimmte Krankheiten wie Diabetes Typ 2 und obstruktive Schlafapnoe.4

Der Gewichtsbereich Untergewicht liegt unter dem allgemein als gesund geltenden Wert für die jeweilige Körpergröße. Er kann auf zugrunde liegende Erkrankungen, Essstörungen und ein höheres Risiko für Krankheiten wie Osteoporose hinweisen.

Warum wird der BMI verwendet?

Der BMI ist nicht das perfekte Maß für alle Gesundheitsfragen. Es gibt einige bekannte Einschränkungen:

  • Der BMI berücksichtigt nicht unmittelbar den Körperfettanteil, und beispielsweise der Taillenumfang oder DEXA-Scans können unter Umständen effektiver Auskunft über die Körperzusammensetzung geben.
  • Bei Sportlern ist die Auswertung oft schwierig, da die Körperzusammensetzung nicht richtig festgestellt werden kann. Das heißt, das Gewicht von Knochen, Muskeln oder Organen wird nicht berücksichtigt.5
  • Bei bestimmten ethnischen Gruppen ist der BMI nicht so genau, zum Beispiel bei Menschen asiatischer Abstammung. Für sie gelten andere Grenzwerte bei den Gewichtsbereichen. So wird Übergewicht durch einen BMI von 23,0 bis 27,5 anstelle von 25,0 bis 29,9 definiert.6
  • Menschen mit einem ähnlichen BMI können aufgrund ihrer Genetik, ihres Lebensstils und ihrer Lebensumstände sehr unterschiedliche Gesundheitsrisiken haben.7, 8, 9
  • Der Körperfettanteil kann sich in verschiedenen demografischen Gruppen unterscheiden, und zwei Menschen mit dem gleichen BMI können unterschiedliche Körperfettanteile haben. Frauen haben zum Beispiel tendenziell mehr Körperfett als Männer. Ältere Menschen haben tendenziell mehr Körperfett als jüngere Erwachsene, und Sportler haben tendenziell weniger Körperfett als Nichtsportler.10

Trotz alledem ermöglicht der BMI dadurch, dass er sich gut skalieren lässt, einfach zu berechnen ist, auf leicht zu messenden Werten (Größe und Gewicht) basiert und relativ leicht zu verstehen ist, nach wie vor eine gute Einschätzung für gewichtsbedintgte Gesundheitsrisiken auf Bevölkerungsebene.11,15

Darüber hinaus haben Forschungen gezeigt, dass der BMI häufig mit genaueren Methoden zur Messung des Körperfettanteils korreliert.1,12 Andere Messungen der Körperzusammensetzung wie die bioelektrische Impedanzanalyse, die Dual-Röntgen-Absorptiometrie, die Messung der Hautfaltendicke und das Unterwasserwiegen sind in der Regel teuer, invasiv, schwierig und nur von hochqualifizierten Medizinern durchzuführen.15

Gibt es Situationen, in denen der BMI nicht gut geeignet ist?

Für Personen, die sich regelmäßig intensiv bewegen, oder für Sportler können andere Maße für die Körperzusammensetzung besser geeignet sein als der BMI. Hier bieten sich zum Beispiel die Körpermaße (Taille, Hüfte, Arm, Oberschenkel) oder das Messen der Hautfaltendicke an. Es ist nicht ganz einfach, die Körpermaße immer auf die gleiche Weise zu messen. Es ist daher besser, wenn die Messungen von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft durchgeführt werden.

BMI und Gewichtsabnahme

Genau wie die Waage ist der BMI ein Werkzeug, mit dem man Veränderungen der Körperzusammensetzung und gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken einschätzen kann. Wenn der BMI über dem gesunden Bereich liegt, deuten wissenschaftliche Veröffentlichungen darauf hin, dass selbst eine geringe Gewichtsabnahme die Gesundheit signifikant verbessern kann, da so das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Herzerkrankungen, durch Übergewicht bedingte Krebserkrankungen und einen vorzeitigen Tod verringert wird.13, 14, 15

Eine Gewichtsabnahme von 5 bis 10 % wird außerdem mit Verbesserungen der Schlafqualität, der Stimmung und der Mobilität in Verbindung gebracht.16, 17 Wenn der BMI unter 18,5 liegt, kann das Risiko für Erkrankungen wie Osteoporose, die mit einem niedrigen Körpergewicht einhergehen, verringert werden, wenn das Körpergewicht in den Normalbereich (18,5 bis 24,9) gebracht wird.

Unabhängig davon, ob du abnehmen, das Gewicht halten oder mit deinem Gewicht im Normalbereich bleiben möchtest, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass du das Gewicht selbst einfacher auswerten kannst als den BMI. Wenn du aber mit den BMI-Gewichtsbereichen vertraut bist, kann das dabei helfen, bestimmte Gesundheitsrisiken zu erkennen. Der BMI ist jedoch nur ein Maß für das Wohlbefinden. Wichtiger sind konkrete Ziele, die gewichtsbezogen sein können, aber nicht müssen, und die dich auf deinem Weg zu einem glücklicheren und gesünderen Ich unterstützen.

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Quellen:

1 Global Health Observatory. Abgerufen unter: http://www.who.int/gho/ncd/risk_factors/bmi_text/en/.

2 Nguyen NT, Magno CP, Lane KT et al. Association of hypertension, diabetes, dyslipidemia, and metabolic syndrome with obesity: findings from the National Health and Nutrition Examination Survey, 1999 to 2004. J Am Coll Surg. 2008; 207(6): 928–934.

3 Keum N, Greenwood DC, Lee DH et al. Adult weight gain and adiposity-related cancers: a dose-response meta-analysis of prospective observational studies. J Natl Cancer Inst. 2015; 107(2): djv088.

4 Young T, Peppard PE, Gottlieb DJ. Epidemiology of obstructive sleep apnea: a population health perspective. Am J Respir Crit Care Med. 2002; 165(9): 1217–1239.

5 Disability and Obesity. Centers for Disease Control and Prevention. Abgerufen unter: https://www.cdc.gov/ncbddd/disabilityandhealth/obesity.htm.

6 Chinese Community Health Resource Center. Body Mass Index (BMI) for adults. Abgerufen am 16. August 2017 unter: http://www.cchrchealth.org/health-calculators/body-mass-index-bmi-adults.

7 Faith MS, Kral, TVE. Social environmental and genetic influences on obesity and obesity-promoting behaviors: Fostering research integration. (2006). University of Pennsylvania School of Medicine.

8 Risk Factors. Abgerufen unter: https://www.nhlbi.nih.gov/health/health-topics/topics/obe/risks.

9 NHLBI. 2013. Managing Overweight and Obesity in Adults: Systematic Evidence Review from the Obesity Expert Panel, 2013.

10 Gallagher D et al. How useful is body mass index for comparison of body fatness across age, sex, and ethnic groups? Am J Epidemiol. 1996; 143(3): 228–39.

11 U.S. Preventive Services Task Force. Screening for obesity in adults: recommendations and rationale. Ann Intern Med. 2003 Dec. 2; 139 (11): 930–2.

12 Flegal, KM, Graubard, BI. Estimates of excess deaths associated with body mass index and other anthropometric variables. Am. J. Clin. Nutr., 2009. 89(4): 1213–1219.

13 Blackburn G. Effect of degree of weight loss on health benefits. Obes Res.1995; 3(2): 211s–216s.

14 Jensen MD et al. 2013 AHA/ACC/TOS guideline for the management of overweight and obesity in adults: a report of the American College of Cardiology/American Heart Association Task Force on Practice Guidelines and The Obesity Society. Circulation.

15 Wolin KY, Carson K, Coldotz GA. Obesity and Cancer. Oncologist. 2010; 15: 556–565.

16 Alfaris N et al. Effects of a 2-year behavioral weight loss intervention on sleep and mood in obese individuals treated in primary care practice. Obesity. 2015; 23: 558–564.

17 Vincent HK et al. Obesity and weight loss in the treatment and prevention of osteoarthritis. PM R. 2012; 4 (5 Suppl): S59–S67.

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