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Wie du deinen BMI berechnest und wie aussagekräftig der Wert ist
Deinen Body-Mass-Index kannst du einfach mit unserem BMI-Rechner berechen. Wir unterstützen dich dabei, deine Ziele zu erreichen - egal, ob mehr Wohlbefinden oder Wohlfühlgewicht.
Was ist der BMI und was misst er?
Der Body Mass Index (kurz: BMI) steht für einen Wert, der Größe und Gewicht eines Menschen in Verhältnis setzt. So gibt der BMI einen Hinweis auf den Körperfettanteil und ein damit einhergehendes mögliches Krankheitsrisiko.
Wichtig: Der BMI liefert nur einen groben Richtwert. Deine einzigartigen Eigenschaften und Lebensweisen berücksichtigt er nicht – dafür ist er nicht individuell genug. Verlasse dich also nicht allein auf den BMI, sondern wirf einen ganzheitlichen Blick auf dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.
Berechne kostenlos deinen Body-Mass-Index
Die Formel zur Berechnung des BMI lautet:
BMI = Gewicht / (Körpergröße in Metern * Körpergröße in Metern).
Keinen Taschenrechner zur Hand?
Dann nutze einfach unseren BMI-Rechner.
Übrigens: Bei WeightWatchers® übernehmen wir lästige Berechnungen wie Kalorien und Nährstoffe einfach für dich. Probier's doch mal aus!
Berechne jetzt deinen BMI:
Um dein Gewicht und deine Gesundheit zuverlässig und umfassend einzuschätzen, reicht der BMI allein nicht aus. Konsultiere am besten einen Arzt, wenn dein BMI auf gesundheitliche Risiken hinweist.
Dein Wohlbefinden steht für uns an erster Stelle. Erfahre jetzt mehr darüber, wie du mit WW nachhaltig und mit Genuss gesunde Gewohnheiten entwickeln und Gewicht verlieren kannst – ohne großen Verzicht!
Du hast deinen BMI-Wert berechnet? Jetzt kannst du ihn einer der 4 Gewichtsklassen¹ Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas zuordnen:
Die BMI-Gewichtsklassen
Untergewicht: BMI unter 18,5
Untergewicht kann ein Indikator für Stress, psychische Erkrankungen, Störungen im Magen-Darm-System und ein höheres Krankheitsrisiko, zum Beispiel für Osteoporose, sein.
Normalgewicht: BMI von 18,5 bis 24,9
Das Normalgewicht steht für ein als gesund geltendes Verhältnis zwischen Größe und Gewicht.
Übergewicht: BMI von 25 bis 29,9
Übergewichtwerte können auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und obstruktive Schlafapnoe2 hinweisen.
Adipositas: BMI ab 30
Auch Adipositaswerte können auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und obstruktive Schlafapnoe2 hinweisen.
Wie unterscheiden sich eigentlich Übergewicht und Adipositas?
Sowohl Übergewicht als auch Adipositas können gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Dennoch unterscheidet man zwischen diesen beiden Gewichtsklassen. Wie es der Begriff bereits verrät, ist jemand von Übergewicht betroffen, wenn das Gewicht über seinem Normalgewicht liegt. Hier steigt laut Adipositasgesellschaft das Risiko für Begleiterkrankungen langsam an.
Adipositas ist definiert als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, je nach Fettverteilung steigt nun das Risiko für Folgeerkrankungen stärker an. Ob du an Übergewicht oder Adipositas leidest, kannst du mit unserem Body-Mass-Index berechnen. Mit deinem BMI-Ergebnis und der BMI-Tabelle kannst du dann genau schauen, in welche Gewichtsklasse du eingeordnet wirst.
BMI-Tabelle
Diese Tabelle zeigt, dass der BMI für ein gesundes Verhältnis von Größe zu Gewicht zwischen 20 und 25 liegt. Du solltest nicht mit WW starten, wenn dein Gewicht nicht mindestens 3 kg über dem unteren Wert der gesunden Gewichtsspanne liegt.

Die Schwächen des BMI:
Warum er nicht das Maß aller Dinge ist
Diese Punkte solltest du mitbedenken, wenn du deinen BMI berechnest:
1. Wohlbefinden hat viele Facetten
Weder die Zahl auf der Waage noch dein BMI entscheiden allein über dein Wohlbefinden. Zu einem gesunden Lebensstil gehören die richtige Ernährung, erholsamer Schlaf, Bewegung und möglichst wenig Stress – allesamt Faktoren, die ein BMI-Rechner nicht berücksichtigt. Willst du mehr Wohlbefinden in dein Leben holen – egal, ob du abnehmen möchtest oder nicht – unterstützt dich WW dabei, gesunde Gewohnheiten zu etablieren.
Nimm dir ein paar Minuten Zeit und erfahre jetzt mit unserem Fragebogen mehr über dein aktuelles Wohlbefinden.
2. Als Messwert für Sportler ungeeignet
Bei Sportlern ist eine Auswertung über den BMI oft schwierig, da die Körperzusammensetzung nicht richtig festgestellt werden kann. Das Gewicht von Knochen, Muskeln oder Organen wird nicht berücksichtigt.3 Für eine Bewertung von Gewicht und Gesundheitsrisiken sollten Sportler deswegen einen Arzt befragen, der bessere Diagnosemöglichkeiten hat.
3. Keine eindeutigen Rückschlüsse auf Körperfettanteil möglich
Der BMI gibt einen ersten Hinweis darauf, ob dein Körperfettanteil im Normbereich liegt oder zu hoch beziehungsweise zu niedrig ist. Den genauen Körperfettanteil kann er jedoch nicht bestimmen. Hier liefern Taillenumfangmessungen oder DEXA-Scans meist bessere Ergebnisse.
4. Der BMI ist nicht individuell genug
Aktuelle BMI-Tabellen unterscheiden zwar nach Alter und Geschlecht, sind aber dennoch zu pauschal, um alle Menschen abzubilden.4 Zum Beispiel ist der BMI für Menschen asiatischer Abstammung zu ungenau. Für sie gelten andere Grenzwerte bei den Gewichtsklassen: Übergewicht wird unter anderem über einen BMI von 23,0 bis 27,5 statt 25,0 bis 29,9 definiert.5
5. Der BMI reicht zur Bewertung des Gesundheitsrisikos nicht aus
Auch Menschen mit einem ähnlichen BMI-Wert können aufgrund ihrer Genetik, ihres Lebensstils und ihrer Lebensumstände sehr unterschiedliche Gesundheitsrisiken haben. Ein ganzheitlicher Blick und eine ärztliche Beratung helfen dir, individuelle Risiken auszumachen.6,7,8
Nichtsdestotrotz: Dadurch, dass sich der BMI gut skalieren lässt, auf leicht zu messenden Werten (Größe und Gewicht) basiert, leicht zu verstehen und einfach zu berechnen ist, ermöglicht der BMI-Wert eine gute Einschätzung für Gesundheitsrisiken auf Bevölkerungsebene.9
Wir beantworten dir deine Fragen zum Thema BMI:
1 Deutsche Adipositas Gesellschaft. Abgerufen unter: https://adipositas-gesellschaft.de/bmi/
2 Young T, Peppard PE, Gottlieb DJ. Epidemiology of obstructive sleep apnea: a population health perspective. Am J Respir Crit Care Med. 2002; 165(9): 1217–1239.
3 Disability and Obesity. Centers for Disease Control and Prevention. Abgerufen unter: https://www.cdc.gov/ncbddd/disabilityandhealth/obesity.htm.
4 Gallagher D et al. How useful is body mass index for comparison of body fatness across age, sex, and ethnic groups? Am J Epidemiol. 1996; 143(3): 228–39.
5 Chinese Community Health Resource Center. Body Mass Index (BMI) for adults. Abgerufen am 16. August 2017 unter: http://www.cchrchealth.org/health-calculators/body-mass-index-bmi-adults.
6 Faith MS, Kral, TVE. Social environmental and genetic influences on obesity and obesity-promoting behaviors: Fostering research integration. (2006). University of Pennsylvania School of Medicine.
7 Risk Factors. Abgerufen unter: https://www.nhlbi.nih.gov/health/health-topics/topics/obe/risks.
8 NHLBI. 2013. Managing Overweight and Obesity in Adults: Systematic Evidence Review from the Obesity Expert Panel, 2013.
9 U.S. Preventive Services Task Force. Screening for obesity in adults: recommendations and rationale. Ann Intern Med. 2003 Dec. 2; 139 (11): 930–2.
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