BMI Rechner | Was ist mein BMI? | WW Deutschland

Was ist dein BMI?
BMI Rechner: Der Body Mass Index (BMI) ist ein Messwert für mit dem Gewicht verbundene Gesundheitsrisiken.

Erfahre jetzt deinen BMI mit unserem BMI-Rechner.

Über den Body Mass Index (BMI)

BMI unter 18,5: Untergewicht
BMI 18,5 – 24,9*: Normalgewicht
BMI 25 – 29.9: Übergewicht
BMI 30+: Adipositas

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BMI

Der BMI indiziert, ob eine Person das Risiko hat, eine Erkrankung durch Übergewicht zu erleiden. Aber ist der BMI ein verlässliches Werkzeug? So schätzt WW den Sachverhalt ein:

Was ist der BMI und was misst er?

BMI ist die Abkürzung für Body Mass Index, auf Deutsch Körpermasseindex.

Er ist ein Werkzeug, welches dein Gewicht in Relation zu deiner Größe setzt um den Anteil des Körperfettanteils abzuschätzen. Ein hoher Anteil an Körperfett kann auf ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder auch Diabetes Typ 2 hinweisen.

WW und der BMI 

Der BMI ist ein gutes Werkzeug um gewichtsbezogene Gesundheitsrisiken zu bestimmen. Es ist für alle verfügbar, da es nur eine einfache mathematische Berechnung benötigt. Das Ergebnis ist recht einfach zu verstehen und einzuordnen. Es gehört zu den gängigsten Bestimmungsmethoden um Körperfett zu messen, denn andere Wege sind oft teuer und / oder schlecht verfügbar.

 

Der BMI ist nicht immer akkurat

Natürlich ist der BMI nicht immer die beste Methode. So beachtet er beispielsweise weder Geschlecht, noch Alter. Auch die verteilung von Knochen, Muskeln und Organen im Körper werden nicht in die Berechnung mit einbezogen. Damit liefert er keine geeigneten Messwerte für bestimmte Gruppen wie zum Beispiel Athleten oder Kraftsportler. Für solche Personengruppen sind andere Methoden und Tools geeigneter, damit mehr Körperdimensionen erfasst werden. Solche Tests sind jedoch oft anspruchsvoll und müssen wiederholt durchgeführt werden, um ein verlässliches Ergebnis zu erhalten.  

Der BMI ist nicht das perfekte Maß für alle Gesundheitsfragen.

Es gibt einige bekannte Einschränkungen:

  • Der BMI berücksichtigt nicht unmittelbar den Körperfettanteil, und beispielsweise der Taillenumfang oder DEXA-Scans können unter Umständen effektiver Auskunft über die Körperzusammensetzung geben.
  • Bei Sportlern ist die Auswertung oft schwierig, da die Körperzusammensetzung nicht richtig festgestellt werden kann. Das heißt, das Gewicht von Knochen, Muskeln oder Organen wird nicht berücksichtigt.5
  • Bei bestimmten ethnischen Gruppen ist der BMI nicht so genau, zum Beispiel bei Menschen asiatischer Abstammung. Für sie gelten andere Grenzwerte bei den Gewichtsbereichen. So wird Übergewicht durch einen BMI von 23,0 bis 27,5 anstelle von 25,0 bis 29,9 definiert.6
  • Menschen mit einem ähnlichen BMI können aufgrund ihrer Genetik, ihres Lebensstils und ihrer Lebensumstände sehr unterschiedliche Gesundheitsrisiken haben.7, 8, 9
  • Der Körperfettanteil kann sich in verschiedenen demografischen Gruppen unterscheiden, und zwei Menschen mit dem gleichen BMI können unterschiedliche Körperfettanteile haben. Frauen haben zum Beispiel tendenziell mehr Körperfett als Männer. Ältere Menschen haben tendenziell mehr Körperfett als jüngere Erwachsene, und Sportler haben tendenziell weniger Körperfett als Nichtsportler.10

Trotz alledem ermöglicht der BMI dadurch, dass er sich gut skalieren lässt, einfach zu berechnen ist, auf leicht zu messenden Werten (Größe und Gewicht) basiert und relativ leicht zu verstehen ist, nach wie vor eine gute Einschätzung für gewichtsbedintgte Gesundheitsrisiken auf Bevölkerungsebene.11,15

Quellen:

1 Global Health Observatory. Abgerufen unter: http://www.who.int/gho/ncd/risk_factors/bmi_text/en/.

2 Nguyen NT, Magno CP, Lane KT et al. Association of hypertension, diabetes, dyslipidemia, and metabolic syndrome with obesity: findings from the National Health and Nutrition Examination Survey, 1999 to 2004. J Am Coll Surg. 2008; 207(6): 928–934.

3 Keum N, Greenwood DC, Lee DH et al. Adult weight gain and adiposity-related cancers: a dose-response meta-analysis of prospective observational studies. J Natl Cancer Inst. 2015; 107(2): djv088.

4 Young T, Peppard PE, Gottlieb DJ. Epidemiology of obstructive sleep apnea: a population health perspective. Am J Respir Crit Care Med. 2002; 165(9): 1217–1239.

5 Disability and Obesity. Centers for Disease Control and Prevention. Abgerufen unter: https://www.cdc.gov/ncbddd/disabilityandhealth/obesity.htm.

6 Chinese Community Health Resource Center. Body Mass Index (BMI) for adults. Abgerufen am 16. August 2017 unter: http://www.cchrchealth.org/health-calculators/body-mass-index-bmi-adults.

7 Faith MS, Kral, TVE. Social environmental and genetic influences on obesity and obesity-promoting behaviors: Fostering research integration. (2006). University of Pennsylvania School of Medicine.

8 Risk Factors. Abgerufen unter: https://www.nhlbi.nih.gov/health/health-topics/topics/obe/risks.

9 NHLBI. 2013. Managing Overweight and Obesity in Adults: Systematic Evidence Review from the Obesity Expert Panel, 2013.

10 Gallagher D et al. How useful is body mass index for comparison of body fatness across age, sex, and ethnic groups? Am J Epidemiol. 1996; 143(3): 228–39.

11 U.S. Preventive Services Task Force. Screening for obesity in adults: recommendations and rationale. Ann Intern Med. 2003 Dec. 2; 139 (11): 930–2.

12 Flegal, KM, Graubard, BI. Estimates of excess deaths associated with body mass index and other anthropometric variables. Am. J. Clin. Nutr., 2009. 89(4): 1213–1219.

13 Blackburn G. Effect of degree of weight loss on health benefits. Obes Res.1995; 3(2): 211s–216s.

14 Jensen MD et al. 2013 AHA/ACC/TOS guideline for the management of overweight and obesity in adults: a report of the American College of Cardiology/American Heart Association Task Force on Practice Guidelines and The Obesity Society. Circulation.

15 Wolin KY, Carson K, Coldotz GA. Obesity and Cancer. Oncologist. 2010; 15: 556–565.

16 Alfaris N et al. Effects of a 2-year behavioral weight loss intervention on sleep and mood in obese individuals treated in primary care practice. Obesity. 2015; 23: 558–564.

17 Vincent HK et al. Obesity and weight loss in the treatment and prevention of osteoarthritis. PM R. 2012; 4 (5 Suppl): S59–S67.

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