Fitness

Dein Guide für: Yoga

Yoga bringt Körper, Geist und Atem in Einklang: Auf der einen Seite trainiert es deinen Körper und macht dich beweglicher. Auf der anderen Seite verhilft es dir zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und gesteigertem Selbstbewusstsein.

 

Gesundheits- und Wohlfühl-Booster Yoga
  • Yoga ist eine philosophische Lehrederen Wurzeln in Indien liegen.
  • „Yoga“ bedeutet in Sanskrit so viel wie „Vereinigung“, „Integration“ oder auch „Anspannen“ (des Körpers).
  • Es trainiert Kraft, Flexibilität und Gleichgewicht, lässt aber auch Raum für Tiefenentspannung, Atemübungen und Meditation/Konzentration.
  • Damit ist Yoga ein einzigartiges Kombi-Workout, das sowohl Kraft als auch Ausdauer stärkt.
Vorurteile gegen Yoga – was ist dran?
  1. „Yoga ist nur was für Gelenkige.“

    Falsch! Es ist ein Irrglaube zu denken, man müsse gelenkig sein, um zum Yoga gehen zu können. Dein aktuelles Fitness-Level wird beim Training berücksichtigt. Lass dich nicht entmutigen, wenn nicht alle Übungen sofort klappen. Du wirst mit jedem Mal besser – garantiert!

  2. „Yoga ist kein richtiger Sport.“

    Oh doch! Yoga verbrennt genauso viel Energie wie andere Ausdauersportarten, wie zum Beispiel Joggen oder Schwimmen. Außerdem sorgt es für schöne, wohldefinierte Muskeln und erreicht sogar die Tiefenmuskulatur.

  3. „Yoga ist nur was für Frauen!“
    Falsch! Viele Männer lieben Sportarten, bei denen der Schweiß richtig fließt und bei denen sie sich mit anderen messen können. Stichwort Fußball. Dennoch ist Yoga für Männer eine ideale Ergänzung zu ihrem Trainingsprogramm.

So geht’s

  • In allen Yoga-Varianten, siehe unten, spielen „Asanas“ (Körperübungen), „Pranayama“ (Atemtechniken) und Entspannungsübungen eine Rolle.
  • Asanas werden für eine bestimmte Zeit, zum Beispiel mehrere Atemzüge lang, gehalten oder als dynamische Bewegungsfolge im Zusammenspiel mit dem Atemrhythmus absolviert.
  • Jede Yoga-Stunde endet mit einer Abschlussmeditation, in der du auf Gedankenreise gehst oder dich auf deine Atmung konzentrierst.
  • Wichtig für die korrekte Ausführung ist insbesondere für Einsteiger ein kompetenter und erfahrener Yoga-Lehrer.

 

Für wen eignet sich Yoga?
  • Yoga eignet sich für jedes Fitness-Level – von Einsteiger bis Profi – und für jedes Gewicht.
  • Wichtig ist ein guter und zertifizierter Yoga-Lehrer, der individuell auf deinen Körper eingeht.
  • Je nach Kondition, Erfahrung und persönlichem Geschmack stehen verschiedene Yoga-Übungen und -Stile (Varianten) zur Auswahl.

 

Variante 1: Hatha-Yoga
  • Der im Westen am weitesten verbreitete Yoga-Stil.
  • Beinhaltet wesentliche Grundlagen des Yoga (verschiedene Körperstellungen, Atemübungen und Meditation) und hilft, Alltagsstress abzubauen.
  • Für Hatha-Kurse gibt es die großzügigsten Zuschüsse von der Krankenkasse.

 

Variante 2: Ashtanga-Yoga
  • Sehr kraftvoller Yoga-Stil.
  • Grundlage für „Power-Yoga“, das in vielen Fitness-Studios und Yoga-Zentren angeboten wird.
  • Besteht aus einer langen Reihe von dynamischen Übungen.

 

Variante 3: Bikram-Yoga
  • Schweißtreibend, da in einem Raum trainiert wird, der auf eine Temperatur zwischen 35 und 40° C aufgeheizt ist.
  • Besteht aus einer Serie von 26 Yoga-Übungen und zwei Atemübungen.

 

Variante 4: Iyengar-Yoga
  • Hierbei steht die perfekte Ausführung der Yoga-Haltungen, also die Technik, im Vordergrund.

 

Variante 5: Jivamukti-Yoga
  • Trend aus den USA, der bei vielen Promis beliebt ist.
  • Jivamukti steht für „Befreiung der Seele“.
  • Typische Yoga-Positionen werden von Musik begleitet, dazu werden Texte in Sanskrit gesungen.

 

Variante 6: Kundalini-Yoga
  • Eher spirituelle Yoga-Variante.
  • Hier bilden Mantras und Meditation den Schwerpunkt.

 

Trainingseffekte für Body & Mind
  • Die richtig ausgewählten Übungen wirken gelenkschonend und dehnend. Sie verbessern die Körperhaltung, was für schwere Menschen sehr wichtig ist.
  • Yoga richtet dich innerlich wie äußerlich auf, da es dabei nicht nur um Körperübungen geht, sondern auch die mentale Ebene angesprochen wird.
  • Es macht selbstbewusst. Oftmals kommt durch Yoga die Lust auf Bewegung zurück.
  • Ganzkörpertraining, das auch die Tiefenmuskulatur erreicht.
  • Es verbessert deine Koordinationsfähigkeit und hilft dir, Stress abzubauen und dich zu entspannen.

 

Empfehlung zur Trainingshäufigkeit und -dauer
  • Für Einsteiger: Mindestens 1 Einheit pro Woche à 20 Minuten, ideal wären täglich 20 Minuten.
  • Für Fortgeschrittene: 1 bis 2 Einheiten pro Woche à 60 oder 90 Minuten.