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Was ist der Nutri-Score?

Alles, was du über dieses Logo wissen musst!

Zuletzt aktualisiert 13. April 2023
Eine Frau schiebt einen Einkaufswagen und schaut ins Handy

Ob Pizza, Müsli oder Toastbrot – auf immer mehr Lebensmittelverpackungen ist die fünfstufige Farbskala zu finden, die dem Verbraucher eine gesunde Wahl im Supermarkt erleichtern soll. Denn die freiwillige Nährwertkennzeichnung ermöglicht es, Lebensmittel einer Produktkategorie bezüglich ihrer Nährwerte besser miteinander vergleichen zu können.

Der Nutri Score: Bedeutung und Hintergrund

Ungefähr jeder Zweite in Deutschland ist übergewichtig. Und auch ernährungsbedingte Erkrankungen wie Adipositas (krankhaftes Übergewicht), Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes werden immer häufiger.

Um bereits bei der Lebensmittelauswahl eine gesunde Wahl zu treffen, wurde der Nutri-Score entwickelt. Diese fünfstufige, farbige Skala von A (dunkelgrün) bis E (rot) zeigt das Nährwertprofil eines Lebensmittels an. Vereinfacht wird das Logo auch als Lebensmittelampel bezeichnet.

Das Logo wurde in Frankreich entwickelt und dort 2017 eingeführt. Seit Herbst 2020 wird er auch in Deutschland von Herstellern verwendet. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben sich bis jetzt ca. 660 Unternehmen mit 1030 Marken registriert, die den Nutri-Score nutzen. Aber nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern auch in der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Portugal und in Spanien wird das Logo genutzt.

Gut zu wissen: Der Nutri-Score wird nur für verarbeitete Lebensmittel genutzt. Auf unverpackten Lebensmitteln, wie z. B. Obst oder Gemüse, ist er nicht zu finden.

So funktioniert die Nutri-Score-Berechnung

Die Nutri-Score-Berechnung zur Bewertung eines Produkts basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Algorithmus, der günstige und ungünstige Bestandteile eines Lebensmittels berücksichtigt.

Zu den günstigen Bestandteilen gehören Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ballaststoffe, Eiweiß und ausgewählte Öle mit gesunden Fetten.

Zu den ungünstigen Bestandteilen gehören Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren und ein hoher Energiegehalt des Lebensmittels oder Produkts.

Nutri-Score-Berechnung

Minuspunkte für günstige Bestandteile

Pluspunkte für ungünstige Inhaltsstoffe

Ballaststoffe

Eiweiß

Gemüse

Hülsenfrüchte

Nüsse

Obst

Öle (Raps-, Walnuss- und Olivenöl)

Gesättigte Fettsäuren

Hoher Energiegehalt

Salz

Zucker

Der Nutri-Score wird bei festen Lebensmitteln für 100 g und bei Flüssigkeiten für 100 ml berechnet. Dann werden die ungünstigen und die günstigen Punkte verrechnet, und man erhält den Nutri-Score.

Dabei erfolgt die Berechnung in 3 Schritten:

1. Menge der ungünstigen Inhaltsstoffe

Zunächst werden die Mengen der ungünstigen Inhaltsstoffe (also Energiegehalt, Zucker, Natrium und gesättigte Fettsäuren) ermittelt. Für jeden Inhaltsstoff gibt es 0–10 Punkte. Je mehr davon enthalten ist, desto mehr Punkte gibt es dafür und desto schlechter schneidet das Lebensmittel ab. Abschließend wird eine Zwischensumme berechnet.

2. Menge der günstigen Inhaltsstoffe

Danach werden die günstigen Inhaltsstoffe bewertet. Für die jeweiligen Lebensmittel gibt es 0–5 Punkte. Diese Punkte werden von der Zwischensumme abgezogen und daraus ergibt sich letztendlich die Gesamtpunktzahl.

Der Nutri-Score wird für 100 g feste Produkte oder 100 ml Flüssigkeit berechnet. Jedes Element erhält Punkte von 0-10 (für eine maximale Punktzahl von 40) für die zu begrenzenden und 0-5 für die zu bevorzugenden Elemente (maximale Punktzahl 15). Die positiven Punkte werden dann von den negativen subtrahiert, um den Nutri Score zu erhalten.

3. Zuweisung auf der Skala

Im letzten Schritt wird jedes Produkt je nach Punkteanzahl auf der Skala von A bis E bewertet und erhält eine Farbe:

  • Die beste Bewertung wird mit dem Buchstaben A und der Farbe Grün

  • und die ungünstigste Bewertung mit dem Buchstaben E und der Farbe Rot gekennzeichnet.

Jedes Produkt wird somit je nach Punkteanzahl auf der Skala von A bis E bewertet und erhält eine Farbe: Die beste Bewertung wird mit dem Buchstaben A und der Farbe Grün und die ungünstigste Bewertung mit dem Buchstaben E und der Farbe Rot gekennzeichnet.

Bewertung des Nutri-Scores:

  • Nutri-Score A (dunkelgrün) oder Nutri-Score B (hellgrün): Diese Lebensmittel weisen ein eher günstigeres Nährwertprofil auf - verglichen mit anderen Lebensmitteln dieser Produktkategorie.

  • Nutri-Score C (gelb): Das Nährstoffprofil dieser Lebensmittel liegt im mittleren Bereich.

  • Nutri-Score D (orange) oder E (rot): Diese Lebensmittel weisen ein eher ungünstiges Nährwertprofil auf. Oft sind es eher unausgewogene Produkte wie Süßwaren oder fettige Snacks

Worauf ist zu achten?

Der Nutri-Score ist kein absoluter Wert. Das bedeutet, nur weil ein Lebensmittel den Nutri-Score A oder B hat, heißt das noch lange nicht, dass es ein gesundes Lebensmittel ist. Diese Bewertung kann der Nutri-Score nicht leisten. So kann z. B. eine Pizza den Nutri-Score B haben, trotzdem ist es kein Lebensmittel, dass du in großen Mengen essen solltest.

Der Nutri-Score ermöglicht vor allem den Vergleich von Lebensmitteln einer Produktkategorie. Habe ich eine weitere Pizza, die nur den Nutri-Score C oder D aufweist, dann treffe ich mit der Pizza mit dem Nutri-Score B auf jeden Fall die bessere Wahl. Denn dieses Produkt enthält vielleicht weniger gesättigte Fette oder Salz oder mehr Gemüse.

Das Logo hilft mir also, bei dem stets wachsenden Lebensmittelangebot im Supermarkt eine gute Wahl zu treffen.

Vor- und Nachteile des Nutri-Score

Das farbige Lebensmittel-Logo wird von vielen befürwortet – doch gibt es auch immer wieder Kritik an dieser Form der Lebensmittelkennzeichnung. Wir haben hier die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile

Nachteile

Nutri-Score neu berechnet

Seit 2021 wird der Nutri-Score von einem unabhängigen wissenschaftlichen Gremium evaluiert mit dem Ziel, den Algorithmus noch weiter zu verbessern und die Verbraucher bei ihrer Lebensmittelauswahl besser zu unterstützen. Ende Juli 2022 hat der Lenkungsausschuss, der international für die Koordination und Entwicklung des Nutri-Score verantwortlich ist, den ersten Anpassungsvorschlägen des Wissenschaftlichen Gremiums zugestimmt.

Mit dem überarbeiteten Algorithmus sollen die Bewertungen des Nutri-Score noch stärker an die aktuellen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen angepasst werden:

  • Die Gehalte von Zucker und Salz werden stärker gewichtet. Stark zuckerhaltige oder salzige Produkte werden so schlechter bewertet.

  • Über eine Anpassung der Ballaststoff-Komponente können Vollkornprodukte, die viele Ballaststoffe enthalten, besser von raffinierten Alternativen unterschieden werden. Dies betrifft insbesondere die Produktkategorie „Brote und Brotwaren“.

  • Die Gewichtung des Energiegehalts in der Kategorie „Fette und Öle“ wird zukünftig anhand des Gehalts an gesättigten Fettsäuren erfolgen. Pflanzliche Öle mit einem geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren können hierdurch eine günstigere Bewertung erzielen.

  • Mit zusätzlichen Regelungen für Fleisch und Fleischprodukte werden Produkte dieser Kategorie in besserer Übereinstimmung mit aktuellen Ernährungsempfehlungen bewertet, die ihren begrenzten Verzehr vorsehen.

  • Auch Fisch und Meeresfrüchte sowie gesüßte und ungesüßte Milchprodukte werden differenzierter bewertet.

Nutri-Score vs. WeightWatchers Points®

Die Basis beim WeightWatchers Programm ist das Points System, es fasst die komplexen Ernährungsinformationen zu einer einfachen, leicht verständlichen Zahl zusammen: den Points. Grundlage der Berechnung sind Kalorien. Ein Lebensmittel hat weniger Punkte, wenn es viel Eiweiß, Ballaststoffe und ungesättigte Fette enthält. Mehr Punkte hat ein Lebensmittel, wenn viel zugesetzter Zucker oder gesättigte Fettsäuren enthalten sind.

Es gibt weniger Punkte*, wenn ein Lebensmittel viel hiervon enthält:

Mehr Punkte* hat ein Lebensmittel, wenn viel von den folgenden Inhaltsstoffen enthalten ist:

*Kalorien werden berücksichtigt.

Die Points helfen dabei, gesünder zu essen. Sie erleichtern die Unterscheidung zwischen Genussmitteln und gesunden Lebensmitteln. Solange du innerhalb deines Punktebudgets bleibst, triffst du die richtigen Entscheidungen für deine ausgewogene Ernährung.

Wie du siehst, verfolgen die Points und der Nutri-Score einen ähnlichen Zweck. Zu beachten ist, dass das Nutri-Score-Logo nicht in jedem Land auf allen Produkten zu finden ist. Doch dank der WW App kannst du die Punkte von Lebensmitteln überall berechnen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Nutri-Score kein Ersatz für Points ist, da diese mehr zu bieten haben. Mit den Points lassen sich nicht nur Lebensmittel derselben Kategorie untereinander vergleichen, sie leiten dich stattdessen ganz natürlich zu gesünderen Lebensmitteln, helfen dir, innerhalb deines Budgets zu bleiben und somit langfristig abzunehmen oder dein Gewicht zu halten.

Ob Pizza, Müsli oder Toastbrot – auf immer mehr Lebensmittelverpackungen ist die fünfstufige Farbskala zu finden, die dem Verbraucher eine gesunde Wahl im Supermarkt erleichtern soll. Denn die freiwillige Nährwertkennzeichnung ermöglicht es, Lebensmittel einer Produktkategorie bezüglich ihrer Nährwerte besser miteinander vergleichen zu können

Der Nutri Score: Bedeutung und Hintergrund

Ungefähr jeder Zweite in Deutschland ist übergewichtig. Und auch ernährungsbedingte Erkrankungen wie Adipositas (krankhaftes Übergewicht), Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes werden immer häufiger.

Um bereits bei der Lebensmittelauswahl eine gesunde Wahl zu treffen, wurde der Nutri-Score entwickelt. Diese fünfstufige, farbige Skala von A (dunkelgrün) bis E (rot) zeigt das Nährwertprofil eines Lebensmittels an. Vereinfacht wird das Logo auch als Lebensmittelampel bezeichnet.

Das Logo wurde in Frankreich entwickelt und dort 2017 eingeführt. Seit Herbst 2020 wird er auch in Deutschland von Herstellern verwendet. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben sich bis jetzt ca. 660 Unternehmen mit 1030 Marken registriert, die den Nutri-Score nutzen. Aber nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern auch in der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Portugal und in Spanien wird das Logo genutzt.

Gut zu wissen: Der Nutri-Score wird nur für verarbeitete Lebensmittel genutzt. Auf unverpackten Lebensmitteln, wie z. B. Obst oder Gemüse, ist er nicht zu finden.

So funktioniert die Nutri-Score-Berechnung

Die Nutri-Score-Berechnung zur Bewertung eines Produkts basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Algorithmus, der günstige und ungünstige Bestandteile eines Lebensmittels berücksichtigt.

Zu den günstigen Bestandteilen gehören Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ballaststoffe, Eiweiß und ausgewählte Öle mit gesunden Fetten.

Zu den ungünstigen Bestandteilen gehören Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren und ein hoher Energiegehalt des Lebensmittels oder Produkts.

Nutri-Score-Berechnung

Minuspunkte für günstige Bestandteile

Pluspunkte für ungünstige Inhaltsstoffe

Ballaststoffe

Eiweiß

Gemüse

Hülsenfrüchte

Nüsse

Obst

Öle (Raps-, Walnuss- und Olivenöl)

Gesättigte Fettsäuren

Hoher Energiegehalt

Salz

Zucker

Der Nutri-Score wird bei festen Lebensmitteln für 100 g und bei Flüssigkeiten für 100 ml berechnet. Dann werden die ungünstigen und die günstigen Punkte verrechnet, und man erhält den Nutri-Score.

Dabei erfolgt die Berechnung in drei Schritten:

1. Menge der ungünstigen Inhaltsstoffe

Zunächst werden die Mengen der ungünstigen Inhaltsstoffe (also Energiegehalt, Zucker, Natrium und gesättigte Fettsäuren) ermittelt. Für jeden Inhaltsstoff gibt es 0–10 Punkte. Je mehr davon enthalten ist, desto mehr Punkte gibt es dafür und desto schlechter schneidet das Lebensmittel ab. Abschließend wird eine Zwischensumme berechnet.

2. Menge der günstigen Inhaltsstoffe

Danach werden die günstigen Inhaltsstoffe bewertet. Für die jeweiligen Lebensmittel gibt es 0–5 Punkte. Diese Punkte werden von der Zwischensumme abgezogen und daraus ergibt sich letztendlich die Gesamtpunktzahl.

Der Nutri-Score wird für 100 g feste Produkte oder 100 ml Flüssigkeit berechnet. Jedes Element erhält Punkte von 0-10 (für eine maximale Punktzahl von 40) für die zu begrenzenden und 0-5 für die zu bevorzugenden Elemente (maximale Punktzahl 15). Die positiven Punkte werden dann von den negativen subtrahiert, um den Nutri Score zu erhalten.

3. Zuweisung auf der Skala

Im letzten Schritt wird jedes Produkt je nach Punkteanzahl auf der Skala von A bis E bewertet und erhält eine Farbe:

  • Die beste Bewertung wird mit dem Buchstaben A und der Farbe Grün

  • und die ungünstigste Bewertung mit dem Buchstaben E und der Farbe Rot

gekennzeichnet.

Jedes Produkt wird somit je nach Punkteanzahl auf der Skala von A bis E bewertet und erhält eine Farbe: Die beste Bewertung wird mit dem Buchstaben A und der Farbe Grün und die ungünstigste Bewertung mit dem Buchstaben E und der Farbe Rot gekennzeichnet.

Bewertung des Nutri-Scores:

  • Nutri-Score A (dunkelgrün) oder B (hellgrün): Diese Lebensmittel weisen ein eher günstigeres Nährwertprofil auf - verglichen mit anderen Lebensmitteln dieser Produktkategorie.

  • Nutri-Score C (gelb): Das Nährstoffprofil dieser Lebensmittel liegt im mittleren Bereich.

  • Nutri-Score D (orange) oder E (rot): Diese Lebensmittel weisen ein eher ungünstiges Nährwertprofil auf. Oft sind es eher unausgewogene Produkte wie Süßwaren oder fettige Snacks

Worauf ist zu achten?

Der Nutri-Score ist kein absoluter Wert. Das bedeutet, nur weil ein Lebensmittel den Nutri-Score A oder B hat, heißt das noch lange nicht, dass es ein gesundes Lebensmittel ist. Diese Bewertung kann der Nutri-Score nicht leisten. So kann z. B. eine Pizza den Nutri-Score B haben, trotzdem ist es kein Lebensmittel, dass du in großen Mengen essen solltest.

Der Nutri-Score ermöglicht vor allem den Vergleich von Lebensmitteln einer Produktkategorie. Habe ich eine weitere Pizza, die nur den Nutri-Score C oder D aufweist, dann treffe ich mit der Pizza mit dem Nutri-Score B auf jeden Fall die bessere Wahl. Denn dieses Produkt enthält vielleicht weniger gesättigte Fette oder Salz oder mehr Gemüse.

Das Logo hilft mir also, bei dem stets wachsenden Lebensmittelangebot im Supermarkt eine gute Wahl zu treffen.

Vor- und Nachteile des Nutri-Score

Das farbige Lebensmittel-Logo wird von vielen befürwortet – doch gibt es auch immer wieder Kritik an dieser Form der Lebensmittelkennzeichnung. Wir haben hier die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile

Nachteile

Nutri-Score neu berechnet

Seit 2021 wird der Nutri-Score von einem unabhängigen wissenschaftlichen Gremium evaluiert mit dem Ziel, den Algorithmus noch weiter zu verbessern und die Verbraucher bei ihrer Lebensmittelauswahl besser zu unterstützen. Ende Juli 2022 hat der Lenkungsausschuss, der international für die Koordination und Entwicklung des Nutri-Score verantwortlich ist, den ersten Anpassungsvorschlägen des Wissenschaftlichen Gremiums zugestimmt.

Mit dem überarbeiteten Algorithmus sollen die Bewertungen des Nutri-Score noch stärker an die aktuellen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen angepasst werden:

  • Die Gehalte von Zucker und Salz werden stärker gewichtet. Stark zuckerhaltige oder salzige Produkte werden so schlechter bewertet.

  • Über eine Anpassung der Ballaststoff-Komponente können Vollkornprodukte, die viele Ballaststoffe enthalten, besser von raffinierten Alternativen unterschieden werden. Dies betrifft insbesondere die Produktkategorie „Brote und Brotwaren“.

  • Die Gewichtung des Energiegehalts in der Kategorie „Fette und Öle“ wird zukünftig anhand des Gehalts an gesättigten Fettsäuren erfolgen. Pflanzliche Öle mit einem geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren können hierdurch eine günstigere Bewertung erzielen.

  • Mit zusätzlichen Regelungen für Fleisch und Fleischprodukte werden Produkte dieser Kategorie in besserer Übereinstimmung mit aktuellen Ernährungsempfehlungen bewertet, die ihren begrenzten Verzehr vorsehen.

  • Auch Fisch und Meeresfrüchte sowie gesüßte und ungesüßte Milchprodukte werden differenzierter bewertet.

Nutri-Score vs. WeightWatchers Points®

Die Basis beim WeightWatchers Programm ist das Points System, es fasst die komplexen Ernährungsinformationen zu einer einfachen, leicht verständlichen Zahl zusammen: den Points. Grundlage der Berechnung sind Kalorien. Ein Lebensmittel hat weniger Punkte, wenn es viel Eiweiß, Ballaststoffe und ungesättigte Fette enthält. Mehr Punkte hat ein Lebensmittel, wenn viel zugesetzter Zucker oder gesättigte Fettsäuren enthalten sind.

Es gibt weniger Punkte*, wenn ein Lebensmittel viel hiervon enthält:

  • Ballaststoffe

  • Eiweiß

  • Ungesättigte Fettsäuren (die gesünderen)

Mehr Punkte* hat ein Lebensmittel, wenn viel von den folgenden Inhaltsstoffen enthalten ist:

Zugesetzter Zucker

Gesättigte Fettsäuren (die nicht so gesunden)

*Kalorien werden berücksichtigt.

Die Points helfen dabei, gesünder zu essen. Sie erleichtern die Unterscheidung zwischen Genussmitteln und gesunden Lebensmitteln. Solange du innerhalb deines Punktebudgets bleibst, triffst du die richtigen Entscheidungen für deine ausgewogene Ernährung.

Wie du siehst, verfolgen die Points und der Nutri-Score einen ähnlichen Zweck. Zu beachten ist, dass das Nutri-Score-Logo nicht in jedem Land auf allen Produkten zu finden ist. Doch dank der WW App kannst du die Punkte von Lebensmitteln überall berechnen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Nutri-Score kein Ersatz für Points ist, da diese mehr zu bieten haben. Mit den Points lassen sich nicht nur Lebensmittel derselben Kategorie untereinander vergleichen, sie leiten dich stattdessen ganz natürlich zu gesünderen Lebensmitteln, helfen dir, innerhalb deines Budgets zu bleiben und somit langfristig abzunehmen oder dein Gewicht zu halten.