12 leckere Grünkohl-Rezepte

Grünkohl oder auch Kraus- oder Braunkohl, war lange Zeit nur als deftiges Wintergericht mit Mettwurst oder Kasseler bekannt, doch in den letzten Jahren kommen immer mehr neue Grünkohlrezepte auf den Tisch, als Salat, Smoothie oder als knackige Beilage. Wir haben 12 Rezepte zusammengestellt, mit denen du Grünkohl neu entdecken kannst.

Gut zu wissen: Das Wintergemüse steckt voller guter Inhaltsstoffe, wie z. B. Provitamin A, Folsäure und Kalium und Eisen. Außerdem hat Grünkohl viele Ballaststoffe.

Wie bereitet man Grünkohl zu?

Schneide die Blätter vom festen Strunk und schneide dann die dicken Blattrippen heraus – so kannst du ihn je nach Wunsch in Streifen oder kleine Stücke schneiden. Und gründlich waschen nicht vergessen! Denn oft steckt noch viel Erde oder Sand an den Blättern. Manche Händler bieten auch vorgeschnittenen Grünkohl in Tüten an, auch diesen nochmal gründlich waschen, bevor du ihn weiter verwendest.

Sollte man Grünkohl erst nach dem ersten Frost essen?

„Immer wieder hört man, dass Grünkohl erst richtig gut schmeckt, wenn die Blätter Frost bzw. sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt waren. Erst dann soll sich ein Teil der Stärke in Zucker umgesetzt haben. Der Zucker bildet sich aus der Stärke jedoch stetig mihilfe von Sonnenlicht über den Energiestoffwechsel der Pflanze. Je länger Grünkohl reift, desto mehr Zucker wird also gebildet. Bei Frost bzw. niedrigen Temperaturen verlangsamt sich der Stoffwechsel, aber der Zucker wird weiter in den Blättern gespeichert. Die Kombination ‚Kälte plus längere Zeit auf dem Feld‘ führte zur Annahme, dass Frost nötig sei für den guten Geschmack. Bei neueren Sorten mit feineren Blättern und höheren Zuckergehalten spielt der Zusammenhang immer weniger eine Rolle“, so Heike Kreutz vom BzfE.

Warum soll man Grünkohl nicht aufwärmen?

Du kannst Grünkohlgerichte durchaus aufwärmen, meist schmecken sie dann sogar aromatischer. Du solltest dabei aber beachten, dass dies schonend passiert und du die Reste vorab im Kühlschrank gelagert hast. Hintergrund ist, dass Grünkohl Nitrat enthält, das vom Körper in Nitrit und anschließend in Nitrosamine abgebaut wird. Je häufiger Grünkohl aufgewärmt wird, desto mehr Nitrit entsteht.