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Unsere August-Favoriten

Der August verwöhnt den Gaumen mit einer erstaunlichen Fülle. Es ist die Hochphase heimischer Ernten, in der knackige Texturen und intensive Aromen direkt vom Feld auf dem Teller landen. Hier unsere Lieblinge für diese kulinarische Übergangsphase vom Spätsommer zum Frühherbst.

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 3. August 2026
Unsere beliebtesten Rezepte im August

Das hat im August Saison

Das Angebot an heimischen Früchten und Gemüse im August ist riesig. Wir zeigen dir in unserem Saisonkalender, was in diesem Monat Saison hat:

Früchte

  • Aprikosen

  • Beeren

  • Kirschen

  • Mirabellen

  • Pfirsiche

  • Pflaumen/Zwetschgen

Gemüse

  • Bohnen

  • Brokkoli

  • Erbsen

  • Fenchel

  • Gurken

  • Salat

  • Tomaten

  • Zucchini

Fenchel

Die Fenchelknolle kommt aus dem Mittelmeerraum und gehört botanisch zu einer oberirdisch wachsenden Zwiebel. Fenchel schmeckt nach Anis, wer sich erst einmal an den Geschmack gewöhnen muss, kombiniert Fenchel am besten mit anderem Gemüse und kocht ihn, denn dadurch wird der Geschmack etwas milder.

Um ihn zuzubereiten, halbierst du die Fenchelknolle am besten, entfernst den harten Strunk und wäschst sie dann gründlich. Danach kannst du sie in Scheiben schneiden, würfeln oder auch die Fenchelhälften grillen.

Fenchel hat von Juni bis Oktober Saison, achte darauf, dass er eine feste Knolle, frisches Laub und eine frische Schnittfläche hat. Am besten lagerst du ihn im Gemüsefach des Kühlschranks.

Fenchel enthält die Vitamine A, C, E und Folsäure und die Mineralstoffe Eisen, Kalium und Calcium. Durch den Gehalt an ätherischen Ölen soll Fenchel auch Blähungen lindern. Insbesondere der Fenchelsamen wird darum oft zum Würzen von Kohlgerichten genommen oder als Tee getrunken.

Eierschwämme

Im August startet die Hauptsaison für Eierschwämme hier in der Schweiz, der überwiegende Anteil im Handel kommt allerdings aus Russland, der Ukraine oder Polen. Eierschwämme werden auch Gold des Waldes genannt und können auch in heimischen Wäldern gesammelt werden, jedoch nur mit guten Kenntnissen oder einem erfahrenen Pilzsammler. Im Handel solltest du darauf achten, dass die Pilze goldgelb sind und noch eine knackige Konsistenz haben, das Aroma sollte nach Wald und nicht gammelig riechen.

Je frischer die Eierschwämme sind, desto besser schmecken sie. Sie halten sich 1-2 Tage im Kühlschrank. Eierschwämme sind immer wieder in den Schlagzeilen wegen zu hoher Schwermetall- oder Strahlenbelastung, darum wird empfohlen nicht mehr als 250 g Wildpilze pro Woche zu essen.

Kefen

Kefen, auch Zucker-/Kaiserschoten oder Zuckererbsen genannt, haben von Juni bis August Saison.

Sie schmecken frisch und typisch nach Erbsen, haben im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten etwas mehr Zucker, stecken aber auch voller B-Vitamine und Vitamin C.

Zuckerschoten schmecken gekocht, aber auch roh, denn sie enthalten keine giftigen Inhaltsstoffe, die durchs Kochen unschädlich gemacht werden müssen, sodass sie auch in Salaten lecker schmecken. Du kannst sie ganz einfach waschen und die Stiel- und Blütenansätze abschneiden, bei etwas grösseren Schoten entfernst du am besten die Faser an der Längsseite.

Reibe zum Frischetest die Kefen aneinander, wenn sie quietschen, dann sind sie frisch. Auch sie halten sich 1-2 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Tomaten und Zucchini

Tomaten und Zucchini sind ein unschlagbares Duo in der Küche und stammen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika, wurden jedoch besonders in der mediterranen Küche perfektioniert.

Während Zucchini mit ihrem milden, leicht nussigen Geschmack glänzen, steuern Tomaten eine fruchtige Balance aus Süsse und Säure bei – zusammen bilden sie die ideale Basis für sommerliche Pfannengerichte, Aufläufe, Ratatouille oder gegrillte Gemüsespiesse.

Beide Gemüse haben aus heimischem Anbau von Juni bis Oktober Saison. Achte beim Kauf auf feste Zucchini mit glänzender Schale und pralle Tomaten mit würzigem Duft am Stielansatz. Bei der Lagerung gibt es einen wichtigen Unterschied: Zucchini halten sich bis zu einer Woche im Gemüsefach des Kühlschranks, während Tomaten bei Raumtemperatur aufbewahrt werden sollten, damit sie ihr volles Aroma behalten.

Die Kombination ist nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Nährstoff-Kraftpaket: Sie liefert reichlich Vitamin C, Kalium, Magnesium sowie das wertvolle Antioxidans Lycopin bei minimalen Kalorien.

Brombeeren

Jetzt wachsen sie wieder überall am Wegesrand die dunklen und süssen Brombeeren. Sie schmecken süss-säuerlich und manchmal auch etwas herb.

Bei den Beeren sind Brombeeren Spitzenreiter im Provitamin A-Gehalt. Provitamin A wird im Körper in Vitamin A umgewandelt und ist unter anderem wichtig für die Augen. Nennenswert sind darüber hinaus auch die Gehalte an Vitamin C und Vitamin E, die beide am Zellschutz beteiligt sind, sowie die Vitamine aus der B-Gruppe, die für Stoffwechselprozesse unentbehrlich sind. Ausserdem stecken in Brombeeren reichlich Ballaststoffe, Phenolsäuren und Flavonoiden denen antibakterielle und antikanzerogene Wirkungen nachgesagt werden.

Kalorien haben sie kaum und sind dadurch der ideale Snack. Sie schmecken auch herrlich als Saft, Marmelade, in Quarkspeisen oder auch in herzhaften Rezepten. Lagern lassen sich Brombeeren nur kurz, darum am besten frisch verzehren.

Unsere beliebtesten Rezepte im August | WW Schweiz