8-Wochen-Trainingsplan: Radfahren für Anfänger

Wie trainiere ich am besten das Fahrradfahren?
Ein Training kann grundsätzlich über die folgenden Parameter gesteuert werden:
Häufigkeit: Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche
Dauer: Dauer der Trainingseinheit, z. B. in Minuten
Intensität, bzw. Beanspruchung: Stärke der Anstrengung – Dies wird unterteilt in leicht, mittel/moderat und intensiv. Zum Beispiel objektiv erfassbar über die Herzfrequenz oder subjektiv über die wahrgenommene, gefühlte Anstrengung.
Beim Radfahren nimmt auch die gewählte Strecke direkten Einfluss auf die Intensität und die Dauer des Trainings. Es ist natürlich ein riesen Unterschied, ob du 10 km auf ebenem Terrain fährst oder die 10 km in einer hügeligen Umgebung absolvierst. Und damit sind wir auch schon bei der nächsten Frage, die oft im Zusammenhang mit einem Fahrradtraining im Anfängerbereich gestellt wird:
Was bringen 10 km Radfahren?
Hier können wir uns nur wiederholen: 10 Kilometer mit dem Rad zu fahren, bringt grundsätzlich immer etwas und kann im Anschluss auf die Haben-Seite deines Bewegungskontos verbucht werden. Doch diese 10 Kilometer können sich vollkommen unterschiedlich gestalten. Denn 1x pro Woche 10 km gemütlich mit dem Rad um einen See zu fahren ist eine komplett andere Beanspruchung als 3x pro Woche besagte 10 km zügig durchzufahren. Hier bedingen also vor allem die Häufigkeit und die Intensität die Effekte.
Kann ich mit dem Fahrradfahren abnehmen?
Das Radfahren ist ein tolles Ausdauertraining. Und mit einem Ausdauertraining kann man den persönlichen Energieverbrauch deutlich erhöhen. Für viele ist das Radfahren außerdem attraktiver als Joggen, Walking oder Schwimmen. Das Schöne am Radfahren ist, dass hier viele Bedürfnisse abgedeckt werden können. Radfahren als pures Training, als tägliches Fortbewegungsmittel oder als Freizeitradeln mit Familie oder Freunden. Und egal, wie du das Radfahren einsetzt, jede Bewegung unterstützt eine Gewichtsabnahme.
Die ideale Radfahr-Trainingseinheit
Die Trainingseinheiten haben wir für dich so strukturiert, dass es grundsätzlich mit einem lockeren Warm-up losgeht, bei dem du dich 10 Minuten mit leichter Intensität einradelst. Der Hauptteil wird in moderatem Tempo gefahren, wobei im Laufe der Wochen die Dauer zunimmt und wahlweise kleine Sprints eingebaut werden können. Im Anschluss daran erfolgt ein lockeres Runterfahren von 5 Minuten:
Tempo | Intensität | |
|---|---|---|
10 Min. Aufwärmphase | lockeres Tempo, leichter Gang | geringe Anstrengung |
10–45 Min. Hauptteil | mittleres Tempo, ggf. Sprints | mittlere plus ggf. hohe Anstrengung |
5 Min. Runterfahren | lockeres Tempo, leichter Gang | geringe Anstrengung |
Den richtigen Gang wählen
Insbesondere Radfahr-Anfänger fahren oft in einem viel zu hohen Gang. Das ist zum einen ungünstig für die Kniegelenke, zum anderen können dadurch gerade zu Beginn die Muskeln viel schneller ermüden. Die optimale Trittfrequenz liegt bei 80 bis 100 Umdrehungen pro Minute– dabei wird auch die Ausdauer besonders effektiv trainiert. Doch gerade am Anfang fallen vielen Radlern diese hohen Umdrehungszahlen schwer, weshalb es hilfreich ist, erstmal nur minutenweise mit einem entsprechend geringen Widerstand zu fahren.
Hier noch ein paar Tipps zum guten Gelingen
Lass es locker angehen! Vor allem in der ersten Woche geht es zunächst mal darum, ein Gefühl für die Intensität der Bewegung zu bekommen. Also wie anstrengend die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Widerstände (Gänge) oder Umdrehungen für dich sind.
Wähle dazu möglichst eine ebene Strecke aus und spiele in Ruhe mit lockerem und mittlerem Tempo.
Ganz wichtig: Ein Trainingsplan beinhaltet grundsätzlich nur Vorschläge und ist nicht in Stein gemeißelt. Denn je nachdem, wo du unterwegs bist, macht dir das Gelände schon mal einen Strich durch die Rechnung: Wenn du z. B. einen etwas längeren Anstieg hast und so eine höhere Beanspruchung, kannst du die Dauer der Trainingseinheit natürlich entsprechend nach unten anpassen.
Radfahren: 8-Wochen-Trainingsplan
Einheiten | Dauer | Intervalle | |
|---|---|---|---|
Woche 1 | 3 | 25 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 10 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 2 | 3 | 30 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 15 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 3 | 3 | 35 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 20 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 4 | 3 | 35 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 20 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 5 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 30 Sekunden Sprint nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 6 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 45 Sekunden Sprint, nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 7 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 60 Sekunden Sprint nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 8 | 3 | 60 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 45 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Der 8-Wochen-Trainingsplan für Radfahren als kostenlose PDF zum Download

Falls dich der Ehrgeiz gepackt hat, kannst du dir den Trainingsplan auch herunterladen, ausdrucken und an den Kühlschrank hängen. So kannst du jede Trainingseinheit abhaken und Notizen hinterlassen, was gut oder nicht so gut lief.
Wie trainiere ich am besten das Fahrradfahren?
Ein Training kann grundsätzlich über die folgenden Parameter gesteuert werden:
Häufigkeit: Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche
Dauer: Dauer der Trainingseinheit, z. B. in Minuten
Intensität, bzw. Beanspruchung: Stärke der Anstrengung – Dies wird unterteilt in leicht, mittel/moderat und intensiv. Zum Beispiel objektiv erfassbar über die Herzfrequenz oder subjektiv über die wahrgenommene, gefühlte Anstrengung.
Beim Radfahren nimmt auch die gewählte Strecke direkten Einfluss auf die Intensität und die Dauer des Trainings. Es ist natürlich ein riesen Unterschied, ob du 10 km auf ebenem Terrain fährst oder die 10 km in einer hügeligen Umgebung absolvierst. Und damit sind wir auch schon bei der nächsten Frage, die oft im Zusammenhang mit einem Fahrradtraining im Anfängerbereich gestellt wird:
Was bringen 10 km Radfahren?
Hier können wir uns nur wiederholen: 10 Kilometer mit dem Rad zu fahren, bringt grundsätzlich immer etwas und kann im Anschluss auf die Haben-Seite deines Bewegungskontos verbucht werden. Doch diese 10 Kilometer können sich vollkommen unterschiedlich gestalten. Denn 1x pro Woche 10 km gemütlich mit dem Rad um einen See zu fahren ist eine komplett andere Beanspruchung als 3x pro Woche besagte 10 km zügig durchzufahren. Hier bedingen also vor allem die Häufigkeit und die Intensität die Effekte.
Die ideale Radfahr-Trainingseinheit
Die Trainingseinheiten haben wir für dich so strukturiert, dass es grundsätzlich mit einem lockeren Warm-up losgeht, bei dem du dich 10 Minuten mit leichter Intensität einradelst. Der Hauptteil wird in moderatem Tempo gefahren, wobei im Laufe der Wochen die Dauer zunimmt und wahlweise kleine Sprints eingebaut werden können. Im Anschluss daran erfolgt ein lockeres Runterfahren von 5 Minuten:
Tempo | Intensität | |
|---|---|---|
10 Min. Aufwärmphase | lockeres Tempo, leichter Gang | geringe Anstrengung |
10–45 Min. Hauptteil | mittleres Tempo, ggf. Sprints | mittlere plus ggf. hohe Anstrengung |
5 Min. Runterfahren | lockeres Tempo, leichter Gang | geringe Anstrengung |
Den richtigen Gang wählen
Insbesondere Radfahr-Anfänger fahren oft in einem viel zu hohen Gang. Das ist zum einen ungünstig für die Kniegelenke, zum anderen können dadurch gerade zu Beginn die Muskeln viel schneller ermüden. Die optimale Trittfrequenz liegt bei 80 bis 100 Umdrehungen pro Minute– dabei wird auch die Ausdauer besonders effektiv trainiert. Doch gerade am Anfang fallen vielen Radlern diese hohen Umdrehungszahlen schwer, weshalb es hilfreich ist, erstmal nur minutenweise mit einem entsprechend geringen Widerstand zu fahren.
Hier noch ein paar Tipps zum guten Gelingen
Lass es locker angehen! Vor allem in der ersten Woche geht es zunächst mal darum, ein Gefühl für die Intensität der Bewegung zu bekommen. Also wie anstrengend die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Widerstände (Gänge) oder Umdrehungen für dich sind.
Wähle dazu möglichst eine ebene Strecke aus und spiele in Ruhe mit lockerem und mittlerem Tempo.
Ganz wichtig: Ein Trainingsplan beinhaltet grundsätzlich nur Vorschläge und ist nicht in Stein gemeißelt. Denn je nachdem, wo du unterwegs bist, macht dir das Gelände schon mal einen Strich durch die Rechnung: Wenn du z. B. einen etwas längeren Anstieg hast und so eine höhere Beanspruchung, kannst du die Dauer der Trainingseinheit natürlich entsprechend nach unten anpassen.
Radfahren: 8-Wochen-Trainingsplan
Einheiten | Dauer | Intervalle | |
|---|---|---|---|
Woche 1 | 3 | 25 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 10 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 2 | 3 | 30 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 15 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 3 | 3 | 35 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 20 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 4 | 3 | 35 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 20 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 5 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 30 Sekunden Sprint nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 6 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 45 Sekunden Sprint, nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 7 | 3 | 45 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 30 Min. mittleres Tempo (Wer mag: 3x 60 Sekunden Sprint nach 10, 20 und 30 min) 5 Min. lockeres Tempo |
Woche 8 | 3 | 60 Min. | 10 Min. lockeres Tempo 45 Min. mittleres Tempo 5 Min. lockeres Tempo |
Der 8-Wochen-Trainingsplan für Radfahren als kostenlose PDF zum Download

Falls dich der Ehrgeiz gepackt hat, kannst du dir den Trainingsplan auch herunterladen, ausdrucken und an den Kühlschrank hängen. So kannst du jede Trainingseinheit abhaken und Notizen hinterlassen, was gut oder nicht so gut lief.