Gesunde Ernährung

Brot selbst backen

Wissenswertes rund ums Brotbacken plus 8 einfache Brotrezepte

Herrlich duftend und noch ein wenig warm - das macht selbst gebackenes Brot so unwiderstehlich lecker. Noch dazu ist es super einfach zu backen. Trotz unzähliger Brotsorten besteht das Grundrezept eigentlich immer aus wenigen einfachen Zutaten: Mehl, Hefe oder Sauerteig. Wasser, Salz, etwas Zucker und Zeit. In diesem Artikel haben wir dir einige Infos und hilfreiche Tipps rund um Thema Brotbacken zusammengestellt.

 

Welches Mehl eignet sich fürs Brotbacken?

Für das Brotbacken lassen sich unterschiedliche Mehlsorten oder auch Mehlmischungen verwenden. Die Mehltype gibt den jeweiligen Mineralstoffgehalt der Sorte an:

 

Weizen hat einen sehr milden Geschmack und durch das darin enthaltene Klebereiweiß (Gluten) entsteht ein elastisch-lockerer Teig.

  • Weizenmehl Type 405: für Backwaren und Kekse
  • Weizenmehl Type 550: für Brot, Brötchen, Gebäck, Hefebackwaren und Pizza
  • Weizenmehl Type 1050: für Graubrot und Mischbrot

Roggen ist kräftig im Geschmack und enthält weniger Gluten als Weizen.

  • Roggenmehl Type 1150: für Mischbrot und Brötchen

Dinkel hat einen leicht nussigen Geschmack und enthält auch Klebereiweiß.

  • Dinkelmehl Type 630: für Backwaren und Brötchen

Glutenfrei Mehlsorten sind perfekt für Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind oder einfach auf Gluten verzichten wollen.

  • Kichererbsenmehl, Maismehl und Buchweizenmehl: für Brot und Backwaren

Vollkornmehl enthält alle Bestandteile des Korns und hat daher keine Typenbezeichnung. Es ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

 

Hefe- oder Sauerteig?

Hefe ist ein Gär- und Treibmittel, das aus Hefepilzen besteht und dafür sorgt, dass dein Gebäck locker-luftig aufgeht. Frische Hefe ist ca. 12 Tage im Kühlschrank haltbar, Trockenhefe wesentlich länger. Trockenhefe kann einfach mit dem Mehl vermischt werden, während frische Hefe erst mit etwas Zucker in Wasser oder Milch aufgelöst werden sollte.

Sauerteig enthält Milchsäure- und Essigbakterien, weshalb Sauerteigbrot länger haltbar ist als andere Brotsorten. Du erhältst gebrauchsfertigen Sauerteig, flüssig oder als Pulver, im Supermarkt oder Biomarkt.

 

Sauerteig selbst herstellen

Du kannst Sauerteig auch selbst ansetzen, dazu brauchst du nur Roggenmehl Type 1150, lauwarmes Wasser, Wärme und 3-5 Tage Zeit. Der Ansatz wird regelmäßig mit Mehl und Wasser gefüttert. Wenn du mal ein Sauerteigbrot testen möchtest, probiere doch unser WW Sattmacher-Brot.

 

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