Erfahrungen

Martina

„Ich merke, dass ich insgesamt gelassener werde. Im Umgang mit mir selbst, mit meinen Kollegen, sogar mit meinen Kindern.“
Veröffentlicht 16. Dezember 2022
WW Mitglied Martina steht in weissem Shirt vor einer BacksteinwandWW Mitglied Martina steht in weissem Shirt vor einer Backsteinwand

Martina, 39 Jahre

Martina ist berufstätig und hat zwei kleine Kinder. In ihrem stressigen Alltag kam gesunde Ernährung zu kurz, sie ass unkontrolliert, meistens die Reste der Kinder. Nach einem Schlüsselerlebnis im Urlaub meldete sich die 39-Jährige bei WeightWatchers an und nahm fast 30 Kilo ab – ganz ohne Sport.

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Ich habe 2 kleine Kinder. Meine Tochter ist 2, mein Sohn ist 5. Alle Mütter kennen das: Wo Kinder sind, ist Essen. Mir fällt es schwer, Essen wegzuschmeissen, also habe ich die Reste meiner Kinder aufgegessen.

Sowieso bin ich früher insgesamt eher achtlos mit dem Thema Ernährung umgegangen. Wenn ein Kollege Schokoladencroissant mitbrachte, habe ich mir eines genommen. Wenn ich für die Kinder beim Bäcker eine Brezel gekauft habe, habe ich mir selbst auch eine gekauft. Ich nahm immer weiter zu.

Im Urlaub hat es Klick gemacht

Die Kleidung, die mir vor den Schwangerschaften noch gepasst hatte, musste ich aussortieren. Ich habe mich komplett neu eingekleidet. Der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass auch die neuen Sachen nicht mehr passen, war der Moment, in dem ich gedacht habe: „Jetzt reicht es. Jetzt ändere ich etwas.“ Aber ich wusste auch: Alleine schaffe ich es nicht. Das war am 20. September 2021.

Wir waren da gerade im Urlaub und ich habe mich noch im Hotelzimmer beim WeightWatchers Programm angemeldet. 2 Tage später – als wir wieder Zuhause waren – habe ich losgelegt. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Nicht morgen, nicht nächste Woche, nicht am 1. Januar. Man muss sofort anfangen.

Ich habe von Anfang an ausnahmslos alles, was ich gegessen habe, getrackt - und zwar bevor ich es gegessen habe. Das Credo meines WW Coaches: Erst tracken, dann snacken.

Auf meiner Abnehmreise waren wir 2 Dinge besonders wichtig:

  1. Ich habe darauf geachtet, Mahlzeiten zuzubereiten, von denen ich wirklich satt werde. Denn wer hungrig ist, verfällt in alte, ungesunde Muster.
  2. Mein Mann und ich gehen sehr gerne in Restaurants. Dieses Hobby aufzugeben, kam nicht in Frage. Ich habe deshalb Ehrgeiz entwickelt, in jedem Restaurant ein gesundes Gericht zu finden, auf das ich richtig Lust habe. Das hat nahezu immer funktioniert und meistens war sogar noch ein Glas Wein drin.

Jeden Sonntag schreibe ich nun meinen Mahlzeitenplan. Das macht mir grossen Spass. Montags kaufe ich dann alle Zutaten für die Gerichte der Woche ein. Allerdings bleibe ich auch hier flexibel: Wenn meine Familie und ich am Montag auf einmal Lust auf das Gericht haben, das für Donnerstag vorgesehen war, wird eben getauscht.

Inspiration finde ich in der WW App. Mir gefällt, dass man dort Zutaten eingeben kann, auf die man Lust hat und daraufhin Rezeptvorschläge erhält. Mir schmecken die Gerichte sehr gut und ich freue mich wirklich jeden Tag auf das Abendessen!

WW Mitglied Martina in weißem Shirt steht mit Handy in der Hand an Steinwand gelehnt

Auf diese Weise habe ich in 8 Monaten 27 Kilo abgenommen. Übrigens ganz ohne Sport. Sport war noch nie so mein Ding, ich gehe höchstens mal walken – mehr nicht.

Schwierig waren die Tage kurz bevor ich meine Periode bekommen habe. Aber ich wusste, Heisshunger auf Süsses habe ich nur 2 Tage. Wenn ich jetzt durchhalte, freue ich mich hinterher um so mehr.

Ich schenke mir selbst wieder mehr Wertschätzung

Aber nicht nur mein Körper hat sich verändert, sondern auch die Art, wie ich mit mir selbst umgehe. Als ich beispielsweise für eine Freundin ein Geburtstagsgeschenk kaufen wollte, habe ich mich auf einmal gefragt: „Wann habe ich mir selbst eigentlich das letzte Mal etwas Gutes getan?“ Dieser Gedanke hat mir deutlich gemacht, dass ich mich selbst anders wertschätzen kann, seit ich weiss, was ich alles schaffen kann.

Es macht mir auf einmal auch wieder Spass, Klamotten einzukaufen. Früher ging es nur darum, was passt. Heute kann ich wählen, welche Modetrends ich mitmachen möchte – das ist ein tolles Gefühl.

Ich merke ausserdem, dass ich insgesamt gelassener werde. Im Umgang mit mir selbst, mit meinen Kollegen, sogar mit meinen Kindern. Das liegt auch an neuen Gewohnheiten: Früher habe ich nach dem Abendessen oft auf der Couch gelegen und Süssigkeiten gegessen. Heute macht mir mein Mann nach dem Essen immer einen entkoffeinierten Cappuccino, für meine Kinder gibt es ein Glas mit aufgeschäumter Milch. Wir sitzen dann noch eine Weile zusammen und lassen auf diese Weise den Tag ausklingen. Dieses Ritual möchte ich nicht mehr missen.