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Dank Biohacking besser schlafen? Das hat es mit dem Trend auf sich

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 20. Februar 2024
Dank Biohacking besser schlafen? Das hat es mit dem Trend auf sich

Schon von Biohacking gehört? Hört sich ziemlich technisch an, aber tatsächlich geht es darum, den eigenen Körper (also seine Bio) besser kennenzulernen und zu analysieren, in anderen Worten zu „hacken“. Ziel ist, so die eigene Gesundheit zu verbessern und das Optimum aus Körper und Geist herauszuholen.

Was ist Biohacking?

Es gibt keine feste Definition. Jeder Biohacker hat ein eigenes Verständnis dazu und auch sein eigenes Themengebiet, berichtet auch Biohacker Chris in unserem WeightWatchers® Helden Podcast: Folge 16/Schlaf dich glücklich. Er definiert es so für sich:

Auch Teemu Arina, einer der bekanntesten Biohacker, beschreibt in seinem Buch, dass es beim Biohacking um die Optimierung der menschlichen Leistung, Gesundheit und des Wohlbefindens durch den Einsatz von Wissenschaft, Technologie und einem tiefen Verständnis der menschlichen Physiologie und Ernährung geht.

Wie funktioniert Biohacking?

Der erste Schritt ist ein besonders gutes Körpergefühl. Denn je mehr man sich mit sich selbst auseinandersetzt, desto besser versteht man, warum der Körper wann und wie reagiert. So wird es leichter, sich selbst zu optimieren, sich besser zu fühlen, ausgeglichener zu sein, aber auch gesundheitliche Probleme zu beseitigen und fokussierter zu arbeiten.

Beim Biohacking geht es also darum, sich zu beobachten. Dazu nutzen Biohacker verschiedene Methoden, meistens das Selftracking. Das heisst, mithilfe digitaler Technik (z. B. Smartwatches, Schlaf-Apps oder Fitness-Tracker) alle möglichen Eigenschaften des Körpers zu erfassen und auszuwerten, Neues auszuprobieren, zu experimentieren und immer wieder zu analysieren. Dabei setzt jeder Biohacker seinen eigenen Fokus – bei den meisten ist es aber der Schlaf.

Erfahre mehr darüber, wie dich die WW App auf deinem Weg in Richtung erholsamem Schlaf unterstützen kann!

Biohacking und Schlaf – wie hängt das zusammen?

Schlaf ist existenziell für unsere körperliche, seelische und emotionale Gesundheit und wirkt sich dementsprechend auf alle Bereiche des Lebens aus. Guter Schlaf ist nicht nur erholsam, sondern unterstützt auch langfristig die Gesundheit. Er kann Problemen wie Gewichtszunahme, Diabetes, Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitiven Beeinträchtigungen entgegenwirken.

6 Biohacking-Tipps für besseren Schlaf

Wichtig ist darum, dass man sich nach und nach die einzelnen Faktoren anschaut, sie analysiert und dann für sich persönlich anpasst. Viele Faktoren sind eng miteinander verwoben und betreffen auch die Themen Bewegung, Mindset und Ernährung.

1. Herausfinden, wie viel Schlaf du persönlich brauchst

Es wird zunehmend klarer, dass eine Reihe wichtiger Prozesse abläuft, wenn wir schlafen. Das Gehirn schafft beispielsweise Verknüpfungen für Lernprozesse und Erinnerungen, bestimmte Gewebe regenerieren währenddessen. Umgekehrt ist zu wenig Schlaf mit einer Reihe von negativen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden. Es ist also wichtig, ausreichend zu schlafen. Wie viel Schlaf brauchst du wirklich? Unser Schlafrechner verrät es dir.

Mithilfe eines Schlafplans und regelmässigem Tracken, wie z. B. in der WW App, kannst du deinen Schlafrhythmus und deine Schlafzyklen verstehen. So kannst du diese beiden Parameter aktiv beeinflussen, um besser schlafen zu können.

2. Schlafzimmer und Bett zum wichtigsten Platz machen

Dein Schlafzimmer sollte ein Ort der Erholung sein. Also weder zu warm, zu laut oder zu hell oder die Matratze zu fest bzw. zu weich sein. Mit diesen einfachen Tipps kannst du die Schlafumgebung regulieren:

  • Ca. eine Stunde vor dem Zubettgehen die Beleuchtung in deiner Umgebung dimmen. Dies signalisiert dem Gehirn, dass es Zeit zum Schlafen ist.

  • Die Raumtemperatur auf ca. 18° C einstellen. Das ist die ideale Temperatur für das Schlafzimmer.

  • Wenn du natürliche Düfte magst, kann Lavendel (z. B. in einer Duftlampe für ätherische Öle) eine beruhigende Wirkung haben.

3. Reduziere blaues Licht vor dem Schlafengehen

Der Blick auf Smartphones, Tablets und Computerbildschirme kann sich negativ auf deinen Schlaf auswirken. Der Grund dafür ist, dass die Bildschirme blaues Licht abgeben. Das sind kurzwellige Strahlen, die die Freisetzung des Schlafhormons Melatonin durch das Gehirn behindern könnten, so Ergebnisse einer Studie.

Die Empfehlung lautet, alle Geräte (einschließlich Leuchtstofflampen und LED-Lampen, die ebenfalls blaues Licht abgeben) 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen auszuschalten oder eine Blaulichtfilterbrille zu tragen.

4. Bewege dich tagsüber

Das Bundesamt für Statistik zeigt auf, dass körperliche Aktivität die Schlafqualität positiv beeinflusst. Insbesondere, wenn du tagsüber aktiv bist. Sport und Schlaf hängen also zusammen.

5. Meditiere regelmässig

Meditation zum Einschlafen kann die Schlafqualität verbessern. Wenn Stress oder Sorgen dazu führen, dass du dich nachts schlaflos im Bett herumwälzt, kann Meditation hilfreich sein.

Eine Studie kam zu dem Schluss, dass Personen, die 20 Minuten am Tag meditieren, nachts deutlich besser schliefen und tagsüber weniger müde waren als die, die nicht meditieren.

6. Ernähre dich bewusst und achtsam

Biohacker erwähnen immer wieder Intervallfasten oder auch die Paleo- oder Bulletproof-Diät als ein Werkzeug, um den Körper zu biohacken. Sie bewerten diese Ernährungsformen als ursprünglich und versprechen sich damit, dem Körper möglichst viel hochwertige Nahrung zuzuführen. Auch wenn Intervallfasten derzeit oft als gutes Instrument zum Abnehmen und bewusstem Essen angeführt wird, ist diese Ernährungsform sehr restriktiv und langfristig nur schwer durchzuhalten.

Fazit: Lohnt sich der Trend?

Gesunder Schlaf kann dir helfen, neue Gewohnheiten zu entwickeln, die mit der Zeit den Schlaf selbst, das Abnehmen und dein Wohlbefinden verbessern können. Genauso wie du deinen Tag mit gesunden Mahlzeiten und körperlicher Aktivität planst, kannst du auch eine gesunde Schlafroutine planen, die du gut in dein Leben integrieren kannst.

Schlafexperte Dr. Amann-Jennson ordnet Biohacking ganzheitlich ein:

Wir bei WW wissen, dass es beim langfristigen Erfolg auf die verschiedenen Elemente ankommt: Was du isst, wie viel du dich bewegst, wie du denkst und fühlst und wie du schläfst. Darum bieten wir in der WW App unter anderem ein Tagebuch für Essen, Bewegung und auch Schlaf an. So kannst du Tag für Tag und Woche für Woche dokumentieren, was du isst, wann du dich bewegst, wie du schläfst und wie du dich dabei fühlst. So weisst du, was für dich funktioniert und was du verbessern kannst.

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