Was hilft bei Übelkeit durch GLP-1-Medikamente?
So gehst du mit Unwohlsein um und bleibst bei der Einnahme von Abnehmmedikamenten trotzdem auf Kurs.
Bei GLP-1 Medikamenten liegt der Fokus oft auf den Ergebnissen: wie viel wird abgenommen und welche gesundheitlichen Vorteile können erreicht werden. Doch wie bei allen Medikamenten können auch GLP-1 Nebenwirkungen haben. Übelkeit ist die häufigste, erklärt Dr. Sarah Fishman, Professorin für Medizin, Endokrinologie, Diabetes und Knochenerkrankungen an der Icahn School of Medicine in New York. Sie beschreibt das Gefühl wie Seekrankheit oder Schwangerschaftsübelkeit. In Studien traten solche Beschwerden bei 15–30 % der Patient:innen auf. Die gute Nachricht ist aber: Sie sind meist kurzzeitig und lassen sich oft lindern.
Wie lange hält die Übelkeit an?
Dr. Fishman erklärt, dass Übelkeit und andere Magen-Darm-Nebenwirkungen „meist leicht und kurzzeitig sind”. Sie treten besonders am Anfang der Behandlung oder bei Dosisanpassungen auf. In der Regel „klingen die Beschwerden innerhalb weniger Tage nach der Einnahme und nach einigen Wochen langfristiger Einnahme ab“.
So kannst du Übelkeit reduzieren
Viel trinken
Wenn du zu wenig trinkst, kann Übelkeit stärker auftreten, erklärt Endokrinologe Dr. Peter Vash. Sorge daher dafür, ausreichend Wasser zu trinken.
Einfach essen
Auch wenn du keinen Appetit hast, helfen leichte, fettarme Lebensmittel wie Knäckebrot, Toast oder Reis, den Magen zu beruhigen.
Ingwertee trinken
Ingwer wirkt magenberuhigend. Ein paar Tassen Ingwertee zwischendurch können das Unwohlsein deutlich reduzieren.
Denk daran: Das Gefühl ist nur vorübergehend
Übelkeit kann unangenehm sein, doch sie hält normalerweise nur kurz an. Wenn bei dir anhaltende Übelkeit oder ungewöhnliche Beschwerden auftreten, wende dich bitte an deinen verschreibenden Arzt oder verschreibende Ärztin.
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.