NEU: Achtsam durch die Woche
Dein Plan für mehr Achtsamkeit im Alltag

Neue Wege gehen
Einem Weg, den du schon immer gegangen bist, schenkst du kaum noch Beachtung. Auf einem neuen Weg hingegen bist du aufmerksamer, achtest auf Schilder und Geschäfte am Wegesrand – bis du dich auch an diesen neuen Weg wieder gewöhnt hast. Das Gehirn passt sich ständig an und knüpft neue Verbindungen, abhängig von den Erfahrungen, die du machst. Man nennt das Neuroplastizität und die kannst du nutzen. Wenn du also zum Beispiel bei Stress immer zu etwas Essbarem greifst, ist das Gewöhnungssache. Dein Gehirn denkt, dass Essen zum Stress dazu gehört. Hast du also wieder mal Stress, trinke doch stattdessen mal ein Glas Wasser. Die Verbindung zwischen Stress und Essen nimmt so ab. Gute Chancen, die Gewohnheit zu durchbrechen!
Grüne Alternativen ausprobieren
Veggie-Gerichte werden selbst bei Fleischessern immer beliebter. Sie liefern reichlich Eiweiß und Ballaststoffe, halten dich länger satt, sind abwechslungsreich und richtig lecker. Es gibt für fast jedes Gericht auch eine pflanzliche Alternative. Hättest du zum Beispiel gedacht, dass sich ein Schokokuchen auch mit schwarzen Bohnen zubereiten lässt oder Spaghetti mit Linsenbolognese mindestens ebenso gut schmecken können wie das Original? Wer vegetarisch einfach mal ausprobiert, ist häufig überrascht von den tollen Möglichkeiten und dem vielseitigen Geschmack.
Sleep well, feel well
Du wachst müde und erschöpft auf und fühlst dich insgesamt einfach träge? Jeder vierte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Und das kann sich auch auf Hormone auswirken, die u. a. dein Hunger- und Sättigungsgefühl beeinflussen. Falls abends also das Kopfkino tobt und du dich hin und her wälzt: Lausche im Bett liegend doch mal einer Audio-Meditation, schreibe Sorgen, die du hast, auf ein Blatt Papier und lasse sie somit los oder atme einfach mal ganz bewusst ein und aus. Dein Abend war insgesamt stressig? Versuche Aufgaben besser zu verteilen, um vor dem Zubettgehen bereits zur Ruhe kommen zu können. Auch koffeinhaltige Getränke ab dem Nachmittag und das Smartphone im Schlafzimmer sind für einen gesunden Schlaf hinderlich. Ach so – früher ins Bett gehen schadet natürlich auch nicht. Und dann: Schlaf schön!
Wenig hilfreiche Gedanken? Abstellen!
Gedanken spielen sich im Kopf ab. Sie sind keine Fakten! Du entscheidest daher, welchem Geistesblitz du nachgehst und welchen du vielleicht bewusst weiterziehen lässt. Wenn du also einen negativen Gedanken hast: Was würde sich daraus entwickeln, wenn du ihn annimmst? Vermutlich keine allzu gute Handlung, richtig? Reagiere auf den wenig hilfreichen Gedanken mit einem Realitätscheck. Wenn es deinem Gedanken nach zum Beispiel mit der Ernährung gerade schlecht läuft – führe dir vor Augen, was diese Woche gut gelaufen ist. So kannst du es schaffen, umzudenken. Nach dem Motto: „Ist zwar blöd gelaufen, aber es gab auch Positives und die Woche ist schließlich noch nicht vorbei.“
Aller guten Dingesind drei
Häufig sehen wir vordergründig Sorgen, Ängste und Probleme – also alles, was nicht so gut läuft. Dabei hilft es, den Fokus auf das Gute zu richten. Und davon gibt es oft mehr, als du vielleicht gerade denken magst. Wie das gehen soll? Mit Dankbarkeitstechniken! Wer sich in Dankbarkeit übt, wird nämlich glücklicher. Und wer glücklicher ist, trifft gesündere Entscheidungen. Denke vor dem Schlafengehen darüber nach und führe dir drei gute Dinge vor Augen, die dir der Tag gebracht hat. Du wirst mit einem Lächeln einschlafen und glücklicher in den nächsten Tag starten.
Vertraue auf dich
Schon mal von Selbstwirksamkeit gehört? Dieser Begriff aus der Psychologie steht dafür, wie sehr du davon überzeugt bist, deine Ziele aus eigener Kraft erreichen zu können. Und das fällt manchmal gar nicht so leicht. Beginne, um an dich zu glauben, mit kleinen Aufgaben, die dir ein Erfolgsgefühl vermitteln, sobald du sie absolviert hast. Wenn du also zum Beispiel noch nicht ganz von deinen Fähigkeiten am Herd überzeugt bist, konzentriere dich zunächst darauf, eine einfache Mahlzeit zu kochen. Das hat geklappt? Dann feiere diesen Erfolg und nimm dir gleich wieder eine Kleinigkeit vor. Noch ein Tipp: Erfreue dich an den Erfolgen anderer, denn diese bestärken dich weiterzumachen.
Vergiss nicht, was dichglücklich macht
Allerlei Verpflichtungen führen häufig dazu, dass die schönen Seiten des Lebens hinten überfallen. Dabei wünschen wir uns doch eigentlich alle den in der Psychologie so benannten „Flow“. Diesen Zustand erreichen wir, wenn wir in unseren Lieblingsbeschäftigungen völlig aufgehen. Also: Herausfinden, was uns glücklich macht und diese Tätigkeiten möglichst häufig umsetzen! So haben wir klarere Gedanken, können leichter Entscheidungen treffen und auch auf Rückschläge besser reagieren. Wir fühlen uns mental und körperlich bestärkt, sind flexibler, kreativer und erreichen unsere Ziele schneller. Also: Mach den ersten Schritt und integriere das, was dein Herz zum Hüpfen bringt, bewusst in deinen Tag.