Was du über Speiseöle wissen solltest

5 Fakten über Olivenöl, Rapsöl und Co.

Welches Öl verwende ich am besten zum Braten? Welches Öl hat die meisten Omega-3-Fettsäuren und was ist der Unterschied zwischen kaltgepresst und raffiniert? Hier kommen die wichtigsten Fakten:

  1. Kaltgepresst vs. raffiniert

Je nach Herstellungsverfahren und Sorte haben Speiseöle unterschiedliche Eigenschaften. Dabei unterscheidet man vor allem zwischen kaltgepressten und raffinierten Ölen. Raffinierte Öle sind beinahe geruchs- und geschmacksneutral. Sie sind länger haltbar und können höher erhitzt werden. Kalt gepresste Öle eignen sich vor allem für die kalte Küche.

2. Fettsäuremuster

Ob ein Speiseöl gesund ist, hängt vor allem vom Fettsäuremuster ab. Unerwünscht sind gesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren sind dagegen gesundheitsfördernd. Dabei unterscheidet man zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen z. B. Omega-3-Fettsäuren.

3. Allround-Talent Rapsöl

Ein absolutes Muss in jeder Küche ist das Rapsöl. Es enthält eine ideale Fettsäurezusammensetzung: wenige gesättigte Fette und ein ideales Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. Außerdem ist es ein echter Allrounder und eignet sich sowohl für die kalte Küche als auch zum Braten.

4. Omega-3-Fettsäuren, ja bitte!

Wer ein Speiseöl mit vielen Omega-3-Fettsäuren sucht, greift am besten zu Leinöl! Aufgrund seines gewöhnungsbedürftigen Geschmacks und seiner geringen Haltbarkeit, wird es meist nur in kleinen Mengen konsumiert.

5. Darum ist Olivenöl so gesund!

Olivenöl - der Klassiker der mediterranen Küche - punktet vor allem durch seinen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Sie können u.a. eine blutdrucksenkende Wirkung und positive Effekte auf Herz-Kreislauferkrankungen haben.

Mehr zu Speiseölen liest du hier.