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Wie Stress entsteht und 6 Tipps, was du dagegen tun kannst

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 6. April 2022
Wie Stress entsteht und 6 Tipps, was du dagegen tun kannst

Aktivierung und Erholung – der stetige Wechsel dieser beiden Phasen bestimmt unser Leben. Nach einem stressigen Tag erholen wir uns vielleicht abends im Kino. Nach einer anstrengenden Woche leben wir am Wochenende einfach mal so in den Tag hinein.

Gerät dieses Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung durcheinander und die Anspannung bleibt bestehen, geraten wir unter „Strom“. Kurzfristig ist das kein Problem, langfristig kann dies aber unangenehme Folgen für unser Wohlbefinden haben. Denn dauerhafter Stress kann viele Erkrankungen mitverursachen, wie z. B. Herzerkrankungen, chronische Rückenschmerzen oder auch Depressionen. Zudem verhalten sich gestresste Menschen meist ungesünder – sie essen mehr, bewegen sich weniger, schlafen schlechter, rauchen häufiger, trinken mehr Alkohol … – was wiederum dem Abnehmen im Wege steht.

  • Körperliche Reaktionen, wie ein schneller Herzschlag, erhöhter Blutdruck, Muskelverspannungen, Kopf- oder Magenschmerzen.

  • Emotionale Reaktionen, wie z. B. ein Gefühl der Überforderung oder Hilflosigkeit.

  • Gedankliche Reaktionen, wie z. B. grübeln oder sich sorgen, keine klaren Gedanken mehr fassen können.

  • Auf Verhaltensebene, indem man unaufmerksam wird, vielleicht Flüchtigkeitsfehler macht oder Dinge einfach vergisst.

Aus all diesen Gründen ist es wichtig, immer wieder auf eine gute Balance zu achten und für regelmässige Auszeiten zu sorgen. Jeder kann nur für sich selbst herausfinden, wie er oder sie Abschalten kann. Was guttut, Ruhe und Kraft spendet, was entspannt und ausgleicht. Das kann eine Powerstunde Sport sein, eine Liebesschnulze im Fernsehen oder ein Saunaabend.

Generell kann zwischen einfachen Alltagsritualen wie Lesen, Spazierengehen, Malen oder Musik hören und systematischen Entspannungstechniken wie autogenem Training und Meditation unterschieden werden.

6 Entspannungsrituale im Alltag

Es gibt viele Möglichkeiten, im Alltag für regelmässige Auszeiten zu sorgen. Hier einige Beispiele

Runterzählen

Diese einfache Übung ist überall möglich. Im Stau, im Büro oder als Pause zu Hause. Atme tief ein und aus und zähle deine Atemzüge. Beginne mit 10 und zähle pro Atemzug langsam bis 0 runter. Beim Runterzählen lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Atmung und beruhigen durch das bewusste Ein- und Ausatmen die Atemfrequenz.

Kurze Auszeiten

Auf dem Balkon sitzen und ein Buch lesen. Auf dem Lieblingssessel abhängen und in einer Zeitschrift blättern. Nach erledigter Hausarbeit auf dem Sofa die Beine hoch legen und ein paar Minuten dösen. Oder zum Lieblingssong durch die Wohnung tanzen. Um die Sinne für diese wichtigen Auszeiten zu schärfen und sich regelmässig etwas Gutes zu tun, lohnt es sich schon morgens damit zu beginnen, z. B. mit einem Kaffee auf deinem Lieblingsplatz.

In der Natur zur Ruhe kommen

Das Verweilen in grüner Umgebung hat positive Auswirkungen auf gestresste Menschen, das konnten Forscher eindrucksvoll belegen. Ganz gleich, ob du im Wald spazieren gehst oder lieber am Wasser bist – schon 30 Minuten senken deinen Stresspegel.

Digital Detox

Schon mal probiert? Für viele mittlerweile eine echte Herausforderung. Handy aus, Rechner aus. Einfach nicht erreichbar sein.

Die klassische Badewanne

Baden in wohlig warmem Wasser kann Muskelverspannungen lösen, Gelenk- oder Regelschmerzen lindern und wirkt insgesamt beruhigend. Vielleicht mit schöner Musik, Kerzen und beruhigenden Duftessenzen?

Und natürlich Bewegung und Sport

Egal, welche Form von Bewegung oder Sport – das Gehirn darf Pause machen, wenn der Körper aktiv wird.