Vermeide emotionales Essen
Wie du mit emotionalen Momenten umgehen kannst – ohne zu essen

Manche Lebensmittel verzehren wir zu besonderen Anlässen, zum Beispiel ein Stück Kuchen auf einer Geburtstagsfeier. Oder wir ziehen uns mit einer grossen Packung Eis zurück, wenn wir gestresst, traurig, wütend oder einsam sind.
Emotionales Essen ist eine Reaktion auf Gefühle wie Freude, Stress oder Traurigkeit. So wie Kino und Popcorn zusammengehören – ist emotionales Essen ebenso eine erlernte Reaktion. Wird diese nicht hinterfragt, kann daraus eine Gewohnheit werden. Wenn wir jedes Mal essen, sobald wir eine bestimmte Emotion empfinden, kehrt das Bedürfnis zu essen immer wieder zurück, wenn diese Emotion hochkommt. Und nicht nur das – dieses ungeplante Essen kann wiederum Schuld-, Scham- oder Frustrationsgefühle hervorrufen.
Natürlich können wir unsere Emotionen nicht abstellen. Stattdessen können wir lernen, mit anderen Verhaltensweisen darauf zu reagieren, die uns dabei unterstützen, Gewicht zu verlieren und es langfristig zu halten.
Werde aktiv
Anstatt dich mit Essen abzulenken, suche dir eine Aktivität aus, die anders als übermässiges Essen keinen negativen Einfluss auf deinen Fortschritt hat. In deinem Weekly findest du einige Vorschläge, aber deine Möglichkeiten sind unbegrenzt:
Tanz zu deinem Lieblingslied.
Schau dir Fotos aus deinem letzten Urlaub an.
Mach eine Fahrradtour oder geh spazieren.
Schau dir deine Lieblings-Comedy oder -Fernsehsendung an.
Achtsames Atmen hilft auch: Atme in einer ruhigen Umgebung mit geschlossenen Augen langsam tief ein und aus. Du kannst auch eine Headspace-Meditation aus der WW App durchführen.
Tausch dich am Telefon oder per WhatsApp mit einem Freund oder einer Freundin aus, was es so Neues gibt.
Indem du herausfindest, welche Gefühle dich am ehesten zum emotionalen Essen verleiten, kannst du eine geeignete „Gegenmassnahme“ bestimmen. Wähle eine Aktivität aus, mit der du direkt auf die Emotion reagieren kannst, sobald sie das nächste Mal hochkommt. Wenn du zum Beispiel häufig isst, wenn du dich einsam fühlst, nimm dir vor, beim nächsten Mal einen guten Freund anzurufen. Wenn du nervös bist, könntest du deinen Lieblingssong hören, der dir ganz viel Selbstvertrauen vermittelt.
Deine neue gesunde Gewohnheit
Sobald du wieder das Bedürfnis hast, als Reaktion auf eine Emotion zu essen, hab eine alternative Strategie parat. Entweder wählst du aus der oben stehenden Liste oder du überlegst dir selbst etwas. Und bleib dabei! Wenn du jedes Mal etwas anderes tust, als zu essen, sobald du eine bestimmte Emotion empfindest, entwickelst du eine neue automatisch ablaufende Gewohnheit. Und vielleicht merkst du sogar, dass diese neue Aktivität auf bedeutsame, langfristige Weise auch deine Stimmung hebt.