So funktioniert Abnehmen

Die Energiebilanz ist der Dreh- und Angelpunkt beim Abnehmen. Unser Körper verbraucht die durch die Nahrung aufgenommene Energie auf zweierlei Arten – mit dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz.
Da kannst du nur wenig machen!
Der sogenannte Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der Körper bei völliger Ruhe verbraucht, ohne dass wir uns bewegen. Er benötigt sie für überlebenswichtige „Routinearbeiten“, wie z. B. Atmung, Kreislauf und Körpertemperatur. Du kannst ihn nur in geringem Masse beeinflussen – denn er hängt fast ausschliesslich davon ab, wie alt du bist, ob du männlich oder weiblich bist, wie gross du bist und wie viel du wiegst. Hier ist die Muskelmasse ganz entscheidend, denn Muskeln benötigen im Ruhezustand mehr Energie als Fettgewebe.
Da kannst du ganz viel machen!
Als Leistungsumsatz bezeichnet man die Energiemenge, die ein Mensch verbraucht, wenn er aktiv ist, beim Sport, im Haushalt oder im Beruf. Diesen Energieverbrauch kannst du – zum Glück! – sehr gut beeinflussen: Je mehr du dich bewegst, desto höher wird er. Der Leistungsumsatz trägt also eher zu einer negativen Energiebilanz bei.
Der Grundumsatz ist relativ stabil, der Leistungsumsatz ist von Tag zu Tag sehr variabel. Beide zusammen machen deinen Energieverbrauch aus.
Als Gleichung ergibt sich daraus:
Grundumsatz + Leistungsumsatz = Energiebedarf
Der Energiehaushalt
Ob du zu- oder abnimmst, hängt also von deinem Energiehaushalt ab. Einen wirklichen Einfluss darauf haben nur Ernährung und Bewegung. Da du beides beeinflussen kannst, liegt es in deiner Hand, in welche Richtung sich dein Gewicht verändert.
Wenn du genauso viel Energie aufnimmst, wie dein Körper verbraucht, ist deine Energiebilanz ausgeglichen: Dein Energiebedarf ist gedeckt, dein Gewicht bleibt konstant.
Nimmst du mehr Energie durch Essen und Trinken auf als du verbrauchst, legt dein Körper die überschüssige Energie in Fettdepots an: Du nimmst zu.
Verbrauchst du mehr Energie, als du deinem Körper durch Essen und Trinken zuführst, holt er sich die fehlende Energie aus den Fettdepots zurück: Du nimmst ab.
Stimmt dein Punktebudget noch?
Wenn du abnimmst, sinkt dein Grundumsatz und damit auch dein Energiebedarf. Gib darum Woche für Woche dein Gewicht online oder in der App ein, dann werden deine täglichen Punkte automatisch angepasst.
Keine Crashkuren, bitte.
Die Gleichung möglichst wenig zu essen oder gar zu hungern, um schnell zum Wunschgewicht zu kommen, geht jedoch auf Dauer nicht auf. Natürlich purzeln die Pfunde recht schnell, wenn man kaum noch etwas isst. Wenn aber über einen längeren Zeitraum die Kalorienzufuhr stark reduziert wird, gewöhnt sich der Körper an diesen Zustand und spart bewusst Energie ein. Der Energieverbrauch wird also minimiert. Isst man nach der Crash-Diät dann wieder normal, schiesst das Gewicht sofort nach oben. Ein Teufelskreis, auch als berüchtigter Jo-Jo-Effekt bekannt, entsteht.
Nachhaltiger ist es, sich beim Abnehmen von Anfang an auf gesunde Lebensmittel zu fokussieren und sich daran satt zu essen. Denn nur so nimmst du gesund, zufrieden und dauerhaft ab. Das ist die Philosophie des Feel Good Programms.
Übrigens: Dein Punktebudget ist so berechnet, dass du auch dann noch abnimmst, wenn du deine täglichen und wöchentlichen Punkte ausschöpfst.
Mehr Bewegung, mehr ActivPoints.
Wichtig ist auch, beim Abnehmen nicht zu viel Muskulatur zu verlieren. Unser Körper ist so gepolt, dass er in „Mangelzeiten“ dazu neigt, auch Muskelmasse abzubauen. Hintergedanke der Evolution hierbei: Muskeln verbrauchen viel Energie und es ist ja Sparen angesagt.
Tatsächlich ist es aber mit zunehmendem Alter besonders wichtig, so viel Muskulatur wie möglich zu erhalten, weil ansonsten ein erhöhter Muskelabbau mit erheblichen Folgen für die Beweglichkeit droht. Das beste Mittel, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten ist regelmässige Bewegung. Damit kommst du deinem Fitnessziel näher und sammelst fleissig ActivPoints. Mehr über unsere ActivPoints erfährst du hier.