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Mach dir Bewegung zur Gewohnheit

Konzentriere dich nicht nur auf das „Was“, sondern auch auf das „Wie“. Deine Aktivität muss für dich funktionieren und in deinen Tagesablauf passen.

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 1. Juli 2019
Mach dir Bewegung zur Gewohnheit

Bewegung ist immer eine gute Idee, weil sie gesund ist. Regelmässige körperliche Aktivität verbrennt Energie, verhindert den Abbau von Muskelmasse während der Abnahme, hilft beim Gewichthalten, verbessert die Stimmung und die allgemeine Fitness. Und sie kann das Risiko chronischer Erkrankungen, wie z. B. von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes senken.

Wenn du dich mehr bewegst und gesünder isst, kannst du bis zu 20 % besser abnehmen, als durch die Umstellung deiner Essgewohnheiten allein – das haben wissenschaftliche Studien ergeben. Und wenn dir das als Motivation nicht reicht: Regelmässige körperliche Aktivität ist darüber hinaus der beste Indikator dafür, wer sein Gewicht nach der Abnahme halten wird und wer nicht.

Warum fällt es so vielen Menschen trotz all dieser Vorteile dennoch so schwer, sich in ihrem Alltag mehr zu bewegen? An erster Stelle wird Zeitmangel als Grund angegeben.

Wenn wir über Bewegung nachdenken und einen Aktivitätsplan aufstellen, beschäftigen wir uns oft nur mit der Frage, was wir tun wollen. Die Frage, wie wir die Aktivität so in unseren Alltag integrieren können, dass sie schnell zu einer Gewohnheit wird, vernachlässigen wir dabei.

Zu wissen, wann, wo und wie Bewegung in dein Leben passt, ist entscheidend für eine bleibende Bewegungsroutine. Wenn du dir überlegst, wie du es machst – und realistisch bist in Bezug auf das, was für dich funktioniert und was nicht – dann reduzierst du Hürden und Ausreden, an denen selbst die besten Pläne scheitern.

Vier Schritte, um in Bewegung zu kommen

Stell mit Hilfe dieser vier Schritte aus dem Weekly deine eigene Bewegungsroutine für diese Woche auf. Schreib sie auf und leg den Tag fest, an dem du damit anfangen willst:

  1. Lege fest, wann und für wie lange du aktiv sein willst. Berücksichtige dabei deinen Terminplan, deine Verpflichtungen und welche Zeit du wie mit Familie, Arbeit und Freunden … selbst mit Haustieren verbringst. Lege eine realistische Zeitspanne für die Aktivität fest – du kannst sie später noch ändern.

  2. Überlege, wie du dir den festgelegten Zeitraum künftig freihalten kannst. Lass dir alle Möglichkeiten durch den Kopf gehen, wie du den Weg für deine neue Routine freimachen kannst. Musst du dir zum Beispiel deinen Terminplan zweimal in der Woche zwischen 7 und 8 Uhr freihalten? Wenn dir ein Kurs um 18 Uhr am besten passt, du aber oft länger arbeitest, musst du dir überlegen, was du machen musst, damit du bei der Arbeit früher Schluss machen kannst. Andere Wege, um Hürden zu umgehen? Schau, ob die Tagesmutter etwas länger bleiben kann, damit du Zeit für dein Workout hast, melde dich bei einem Online-Fitnessprogramm an, richte dir zu Hause einen speziellen Bereich für deine Aktivität ein oder deponiere ein paar „schöne“ Schuhe auf der Arbeit, damit du in Turnschuhen dort hinlaufen kannst.

  3. Probiere deine neuen Trainingszeiten für eine Woche aus. Wenn du dir eine morgendliche Runde durch den Park zur Routine machen willst, zieh die Turnschuhe an und geh in den Park – es kommt nicht drauf an, ob du eine ganze Runde läufst, oder dich in den ersten Tagen auf halber Strecke mit einem Becher Kaffee auf die Parkbank setzt. Wichtig ist, dass du dir diese Zeit in deinem Kalender freihältst und schaust, ob es funktioniert

  4. Mache eine Bestandsaufnahme. um deine Routine zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen. Was hat geklappt? Was hat gestört? Überleg, was du ändern kannst, und versuch es in der nächsten Woche noch mal, solange, bis du eine Routine gefunden hast, die für dich funktioniert.

Mach dir Bewegung zur Gewohnheit | WW Schweiz