Gesunde Grenzen setzen

Im stressigen Alltag wird unsere To-do-Liste immer länger und irgendwo ganz unten stehen wir. Wir konzentrieren uns darauf, was getan werden muss und was unsere Mitmenschen von uns verlangen. Umso schwerer fällt es uns bei den bevorstehenden Feiertagen Grenzen zu setzen und einfach auch mal Nein zu sagen.
Wenn wir aber keine Grenzen setzen und zu wenig auf unsere Bedürfnisse achten, wirkt sich das auf unseren Umgang mit Stress aus - wie wir essen, uns bewegen oder schlafen. Deshalb ist es so wichtig, Grenzen zu setzen!
Was ist dir wichtig?
Dabei sollten wir zunächst überlegen, welche Dinge uns am wichtigsten sind (unsere Werte) und auf dieser Grundlage unsere Grenzen setzen. Unsere Werte dienen quasi als Orientierung, wie wir handeln wollen, und letztendlich hilft uns das, unsere Ziele im Blick zu behalten.
Wie das genau aussehen kann?
Indem du z. B. beim Weihnachtsessen keinen Nachschlag nimmst. Oder indem du dein Handy eine halbe Stunde bevor die ins Bett gehst ausstellst oder in dem du deine Familie bittest, dass sie dich sonntags zwischen zwei und drei Uhr nicht stören, damit du bewusst eine Auszeit ganz für dich hast.
Kulturelle Normen haben uns dazu konditioniert, andere vor uns selbst stellen zu wollen - und diese Denkweise auszutauschen kann sich fast unnatürlich anfühlen. Tatsächlich kann das Setzen dieser Grenzen unseren Beziehungen helfen, indem wir uns so wieder Zeit für unsere eigenen Bedürfnisse nehmen, was uns wiederum hilft, besser für uns selbst und für die, die wir lieben, zu sorgen.
Hilfreiche Strategien für dich
In den nächsten vier Wochen werden wir dir Strategien an die Hand geben, um Grenzen zu setzen und sie einzuhalten. Schau im Laufe des Monats wieder rein und finde jede Woche eine neue Strategie, die dich dabei unterstützen wird.