Wenn wir müde sind, treffen wir nicht immer die besten Entscheidungen.

Wie viel oder wenig du geschlafen hast, kann oft erklären, warum du an manchen Tagen besonders hungrig bist. Achtung, Spoiler: Es hat nichts mit (gefühlt!) fehlender „Disziplin“ zu tun, wenn wir mehr essen. Diesen Mythos sollten wir schnell vergessen und uns lieber darauf konzentrieren, was wir tun können, wenn wir eine schlaflose Nacht hatten.
Das Wichtigste zusammengefasst:
Nicht ausreichend viel Schlaf kann unsere Hormone beeinflussen (Leptin und Ghrelin), die Einfluss auf unser Hunger- und Sättigungsgefühl haben.
Wie du nach einer schlaflosen Nacht bessere Entscheidungen triffst:
Regelmässig essen und trinken
ZeroPoint® Lebensmittel bevorzugen
Kaffee trinken
Schlafen gehen
Es sieht so aus: Wie viel wir schlafen, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Viele davon können wir nicht beeinflussen. (An dieser Stelle ein kurzer Gruss an alle Eltern, Pfleger, Haustierbesitzer, Grossstadtbewohner, Menschen mit Restless-Leg-Syndrom).
Zu wenig Schlaf kann nicht nur dazu führen, dass wir am Morgen eine zusätzliche Tasse Kaffee brauchen, sondern kann auch unseren Appetit und unsere Entscheidungen beeinflussen. Einige Dinge, die du beachten solltest:
Wenig Schlaf kann unsere Hormone beeinflussen (wie Leptin und Ghrelin), die Einfluss auf unser Hunger- und Sättigungsgefühl haben. Ja, die Biochemie ist schuld. Wenn du nach einer unruhigen Nacht also besonders hungrig und schlecht drauf bist, ist das eine normale biologische Reaktion deines Körpers.
Du bist nicht allein. Wir alle wissen, wie wichtig Schlaf ist, aber oft ist es einfach schwierig, ausreichend auszuruhen. Und das ist in Ordnung.
Helfen können schon kleine Änderungen deiner Abendroutine. Du könntest zum Beispiel versuchen, elektronische Geräte aus deinem Schlafzimmer zu verbannen, den Thermostat etwas niedriger einzustellen oder dir abends 30 Minuten Zeit zum Entspannen zu nehmen.
Und selbst, wenn das gerade nicht möglich ist: Ein Bewusstsein zu entwickeln, ist schon einmal ein guter Anfang. Wenn du dir deiner Bedürfnisse bewusst bist, kannst du besser einschätzen, warum du an manchen Tagen besonders hungrig bist.
Iss und trinke regelmässig, selbst wenn es nur ein kleiner Snack ist. Dadurch bleibt dein Energielevel den Tag über konstant und du fühlst dich am Ende des Tages nicht ausgehungert.
Bevorzuge ZeroPoint® Lebensmittel. Sie sind an Tagen wie diesen ideal. Sie sind gut für den Flüssigkeitshaushalt und liefern Ballaststoffe, die länger satt machen. Ausserdem sind sie perfekt, wenn du nur etwas Appetit hast, aber dein Punktebudget nicht ausreizen möchtest. Praktische Snacks wie Cocktailtomaten, frische oder tiefgefrorene Beeren und Weintrauben (eingefroren machen sie auch gleichzeitig ein bisschen wacher), vorgeschnittene Rohkost-, Apfel- oder Gurkenscheiben sind besonders gut geeignet.
Auch Kaffee oder Tee ist eine Option. Häufig fühlen wir uns hungriger, wenn wir erschöpft sind. Wenn gerade keine Zeit für ein Schläfchen bleibt: In amerikanischen Ernährungsrichtlinien werden 300-400 mg Koffein pro Tag aus ungesüßten Getränken (wie Kaffee oder Tee) empfohlen. Je nachdem, wie empfindlich du darauf reagierst und zu welcher Zeit du schlafen möchtest, kannst du dir vielleicht eine Tasse Kaffee gönnen. Koffein wirkt sich auch positiv auf das Kurzzeitgedächtnis aus und verringert langfristig das Risiko eines mentalen Leistungsverlusts. Behalte nur immer im Hinterkopf, dass die Toleranzwerte bei jedem Menschen anders sind.
Gehe schlafen. Wenn du nach dem Abendessen keinen Hunger mehr hast, aber es dich trotzdem Richtung Vorratskammer zieht, willst du einfach nur einen Snack. Falls du aber wirklich müde bist und dem sonst nichts im Wege steht, gehe lieber ins Bett. Morgen, wenn du etwas mehr Energie hast, kannst du wieder leckere, sättigende Mahlzeiten zubereiten.
Beginne damit, dir deiner Schlafmuster bewusst zu werden.
Der beste Tipp: Nutze das Schlaftracking in der WW App. Diese Funktion ist wie ein persönlicher Schlafassistent, der dir praktische Tipps gibt, damit du besser schlafen kannst. Damit wird es dir auch leichter fallen, Muster zu erkennen und zu sehen, was deinem Schlaf im Weg steht.