Die Kraft der Dankbarkeit
Nutz diese einfache Technik, um glücklicher und gesünder zu werden und um Rückschläge in Erfolge zu verwandeln.

Manchmal gehen Dinge einfach schief. Das kann etwas Ernstes sein, wie gesundheitliche Probleme oder der Verlust des Arbeitsplatzes, oder etwas weniger Schlimmes, wie ein gestossener Zeh oder das Glas, das einem aus der Hand fällt. Wenn sich solche Rückschläge häufen, kann es sein, dass du dich nur noch damit beschäftigst, was schiefgegangen ist, und die guten Dinge in deinem Leben übersiehst.
Wenn du dir aber die Dinge, für die du dankbar sein kannst, immer wieder bewusst machst, nimmt dein Gefühl der Dankbarkeit zu. Das kann dazu führen, dass du gesündere Entscheidungen triffst und dich von Rückschlägen schneller erholst, was wiederum einen grossen Unterschied beim Abnehmen, in Bezug auf deine Gesundheit und dein Glück macht.
Vorteile wertschätzen
Bei der Dankbarkeit geht es darum, die guten Dinge des Lebens zu erkennen und dankbar zu sein für das, was geschieht – sowohl im Kleinen, als auch im Grossen. Denn Studien zeigen: Wer sich die Zeit nimmt, Dankbarkeit zu üben, wird glücklicher, und wer glücklicher ist, trifft gesündere Entscheidungen.
Dankbarkeit hilft den Menschen, besser mit Herausforderungen und Rückschlägen umzugehen. Zugleich macht sie zufriedener, zuversichtlicher und verbessert ganz allgemein das Wohlbefinden. Dankbarkeit kann die Beziehung zu geliebten Menschen verbessern und das Gefühl der Verbundenheit stärken. Sie kann uns sogar besser schlafen lassen.
„Drei gute Dinge“
Wie können wir die Kraft der Dankbarkeit für uns nutzen? Wie im Weekly beschrieben, können schön Kleinigkeiten viel bewirken. Die Technik der „drei guten Dinge“ erinnert dich daran, über die guten Dinge des Tages nachzudenken, wodurch ein Gefühl der Dankbarkeit entsteht. Such dir in der nächsten Woche drei Tage aus, an denen du die folgenden drei Schritte übst:
Denk an drei gute Dinge, die du in den letzten 24 Stunden erlebt hast. Das kann etwas Kleines sein, wie ein Lieblingslied im Radio, oder etwas Grosses, wie ein bevorstehender Urlaub.
Schreib alles auf und beschreib jedes dieser Dinge so detailliert wie möglich. Überleg, wo es passiert ist, zu welcher Tageszeit, welche Kleidung du getragen hast, wer dabei war usw.
Bewerte. Schreib auf, wie du dich während und nach diesem guten Ding gefühlt hast.
Je nach deinen momentanen Lebensumständen kann es dir unmöglich erscheinen, an drei gute Dinge zu denken. Aber vergiss nicht, es können kleine Dinge sein, zum Beispiel ganz in Ruhe eine duftende Tasse Kaffee zu trinken. Übe dich in den kommenden Wochen in dieser Technik, um sie immer selbstverständlicher zu einem Teil deines Alltags werden zu lassen. Natürlich heisst das nicht, dass keine schlechten Dinge passieren. Aber deine Perspektive ändert sich, so dass du mit allem, was dir in die Quere kommt, besser fertig wirst.