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10 Tipps, um den Lust-Hunger zu umgehen

Ob wir unsere Ziele erreichen, hat viel damit zu tun, wie wir unsere Umgebung ordnen – zu Hause, bei der Arbeit und unterwegs. Denn unsere Umgebung kann unser Handeln und unsere Entscheidungen beeinflussen.

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 13. Januar 2020
10 Tipps, um den Lust-Hunger zu umgehen

3 Fakten in Kürze

  1. Was wir in unserer Umgebung sehen, hören, riechen, hat grossen Einfluss auf uns. Es spielt bei mindestens 80 % unserer Gedanken, Wahrnehmungen, Erkenntnissen und Handlungen eine Rolle.

  2. Studien zeigen, dass wir unsere Umgebung so ordnen können, dass sie uns Auslöser bzw. manchmal eben auch keine Auslöser liefert. Wie viel wir essen, kann beispielsweise dadurch beeinflusst werden, wo wir unsere Lebensmittel aufbewahren, was sich letztlich auf unser Gewicht auswirkt.

  3. Menschen neigen dazu, sich für das Einfache und Offensichtliche zu entscheiden. Je einfacher die Entscheidung, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir sie treffen. Das gilt sowohl für Ess-Entscheidungen, als auch dann, wenn es um Bewegung geht. Deshalb hilft es uns auf unserem Weg, wenn wir unsere Umgebung so einrichten, dass gesunde Entscheidungen einfacher werden.

Die Technik für diese Woche

Hier ein paar Tipps, wie du deine Umgebung so ordnen kannst, dass sie dir gesunde Entscheidungen erleichtert.

  1. Mealprep. Sorge dafür, dass du einen Vorrat an ZeroPoint™ und SmartPoints® Optionen wie Gemüse, Putenbrust und Obst für eine schnell zubereitete Mahlzeit im Kühlschrank hast. Bereite genug Essen für ein paar Tage vor, um später weniger Arbeit zu haben.

  2. Greif zu Obst. Wir neigen dazu, zu essen, was wir sehen. Stell eine Schüssel mit Weintrauben oder Beeren auf den Küchen- oder Wohnzimmertisch, dann ist es wahrscheinlicher, dass du danach greifst.

  3. Machs dir schwer. Du verschläfst gerne mal dein morgendliches Workout? Stell deinen Wecker ans andere Ende des Zimmers, direkt neben deine Sportkleidung, damit du in Bewegung kommst.

  4. Nimm Snacks mit. Füll deine Tasche, deine Schubladen im Büro oder den Kühlschrank mit Snacks auf, damit du einfach zugreifen kannst, ohne lange überlegen zu müssen.

  5. Vereinfache deinen Morgen. Stell die Zutaten für dein Frühstück (z. B. Gemüsestreifen für ein leckeres Omelett) ganz vorne in den Kühlschrank und leg dir zurecht, was du für die Zubereitung brauchst.

  6. Beginn den Tag mit Aufschreiben. Lass ein Notizbuch und einen Stift auf deinem Nachttisch liegen, damit du jeden Tag drei Dinge aufschreiben kannst, für die du dankbar bist. Das kann etwas ganz Einfaches sein, wie ein Kapitel, das du zu Ende gelesen hast, oder ein längst fälliger Anruf bei einem Freund. Das hilft dir, dich auf die guten Dinge zu konzentrieren, statt das Negative und die Stressfaktoren in deinem Leben zu sehen.

  7. Trickse dich selbst aus. Du möchtest von bestimmten Dingen weniger naschen? Versteck sie in Schränken, die du nur selten öffnest, oder an Stellen, die du nur schlecht erreichen kannst, und bewahre deine Snacks für Zwischendurch auf Augenhöhe auf.

  8. Trinke Wasser. Ersetze zuckerhaltige Getränke durch ein grosses Glas Wasser jeden Morgen – vielleicht mit einem Scheibchen Obst oder Gemüse für mehr Geschmack. Profi-Tipp: Erdbeer- und Gurkenscheibchen sind eine leckere Kombination.

  9. Nimm deine Lieblingslebensmittel mit auf Reisen. Nimm deine eigenen Snacks mit. Füll die Minibar im Hotel mit Optionen mit wenig SmartPoints.

  10. Sei kreativ. Du greifst gerne mal zu Snacks, wenn du dich langweilst oder mit den Gedanken woanders bist? Lass ein Malbuch oder irgendetwas anderes auf deinem Wohnzimmertisch liegen, womit du deine Hände beschäftigen kannst. Dann kommst du nicht so leicht in Versuchung, nach einem Snack zu greifen.