Schlafen ist wichtig

Du kommst nach der Nacht- oder Frühschicht nach Hause und möchtest einfach nur noch schlafen. Gegen 6 Uhr schüttet der Körper aber Aufstehhormone aus und meldet „Ich bin wach!“. Zusätzlich erschweren Lärm, Tageslicht und hohe Temperaturen das Ein- und Durchschlafen. Wenn du tagsüber schläfst, schläfst du im Vergleich zur ruhigen Nacht weniger lange, weniger tief – und damit weniger erholsam. Es sammelt sich ein Schlafdefizit an, das langfristig deine Gesundheit beeinträchtigen kann. Ermüdung und Schlafmangel senken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Fehler und Unfälle auf der Arbeit häufen sich.

 

„Nachschlafen“ ist der Schlüssel

Der durchschnittliche Erwachsene benötigt 7 Stunden Schlaf. Auf Vorrat schlafen funktioniert nicht. Nachschlafen lautet die Devise. Nach einer Nachtschicht empfiehlt sich z. B. das Schlafen in 2 Raten – eine Hälfte nach der Schicht, die andere vor der nächsten Schicht. Dadurch hast du mehr Zeit mit deinem Partner/deiner Partnerin und/oder deiner Familie – zum Beispiel, um das Mittagessen und den Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Nach einer Frühschicht kannst du dich 1 Stunde hinlegen und dafür abends 1 Stunde länger wach bleiben.

 

Besser schlafen

Was hindert dich am Schlafen? Wenn du Störfaktoren erkennst, kannst du sie nach und nach beheben. Idealerweise liegt das Schlafzimmer im ruhigsten Teil der Wohnung. Manchmal ist das nicht der Fall, denn es ist nicht jedem möglich, die Wohnung entsprechend einzurichten. Für Dunkelheit (Rollos oder Schlafmaske) und eine angenehme Raumtemperatur (Heizung herunterdrehen) zu sorgen, sollte aber kein Problem sein.

 

4 hilfreiche Tipps

  • Gehe je nach Schicht zu einer festen Zeit ins Bett. Das gilt auch fürs Aufstehen.
  • Nimm dir vorm Schlafengehen noch etwas Zeit, um abzuschalten.
  • Notiere Gedanken, die in deinem Kopf herumschwirren.
  • Trinke vorm Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke mehr.