12 Linsensuppen von klassisch bis orientalisch

Linsensuppe ist überall auf der Welt zu Hause. Ob als deutscher Klassiker mit Würstchen oder als Dal aus Indien oder Mercimek Çorbası- mit Zitrone gesäuert. Wir haben 12 leckere Linsensuppenrezepte für dich und verraten dir außerdem, welche Linsen sich für die Suppe eignen, warum sie so gesund sind und wie du sie am besten lagerst. Das Beste ist übrigens, dass Linsensuppen meist einzufrieren sind und sich so gut vorbereiten lassen.

Was du über Linsen wissen solltest!

Hülsenfrüchte wie Linsen haben viel zu bieten, denn sie sind nicht nur abwechslungs-, sondern auch besonders nährstoffreich. Ihr wesentlicher Kalorienlieferant sind Kohlenhydrate. Außerdem enthalten sie mehr Eiweiß als alle anderen pflanzlichen Lebensmittel. In getrocknetem Zustand liegt der Proteingehalt je nach Sorte zwischen 20 und 35 Prozent, in frischen Produkten liegt er immerhin noch bei 5-10 Prozent. Das macht Hülsenfrüchte insbesondere für Vegetarier und Veganer interessant. Übrigens enthalten Hülsenfrüchte mit Ausnahme der Sojabohne kaum Fett.

Hülsenfrüchte sind Quellen für:

  • viele wichtige Mineralstoffe wie Magnesium (wichtig für Muskeln und Nerven), Eisen (wichtig für die Blutbildung), Kalium (wichtig für die Gewebespannung), Phosphor (Baustoff für die Knochen) und Calcium (stärkt die Knochen),
  • die Vitamine K, C, E sowie B-Vitamine.
  • sekundäre Pflanzenstoffe, die eine entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung haben können, und
  • Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, durch die sie besonders gut und lange satt machen.

Trocken vs. Konserve – was ist gesünder?

Hülsenfrüchte aus der Konserve enthalten weniger Nährstoffe als die getrocknete Variante. Denn das Konservengemüse wird beim Herstellungsprozess zweimal erhitzt, um es haltbar zu machen. Dabei wird ein Teil der Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe abgebaut.

Trockene Hülsenfrüchte sollten in der dreifachen Menge Wasser eingeweicht werden. Je nach Größe und Sorte variieren Quell- und Garzeit.

  • Iss sie auf keinen Fall roh. Hülsenfrüchte enthalten eine Reihe von unverträglichen Inhaltsstoffen, die erst beim Kochen zerstört werden.
  • Lieber einen größeren Topf nehmen – Hülsenfrüchte kochen gerne hoch. Im Notfall schnell umrühren.
  • Besser bekömmlich! Ingwer, Kümmel, Fenchel, Koriander, Thymian oder Majoran im Kochwasser machen Hülsenfrüchte leichter verdaulich.
  • Salz oder Saures? Hülsenfrüchte brauchen länger, wenn sie in Salzwasser bzw. Brühe garen. Allerdings bleiben sie so auch bissfester – super z. B. für Salate. Mit Essig immer erst zum Schluss abschmecken.

Fast unbegrenzt lagerfähig

Trockene Hülsenfrüchte sind jahrelang haltbar, wenn sie luftdicht und dunkel gelagert werden. Im Laufe der Zeit werden sie jedoch härter, wodurch sich ihre Garzeit verlängert. TK-Produkte und Konserven halten sich mindestens ein bis zwei Jahre.

Welche Linsen für welches Gericht?

  • Tellerlinsen sind eine typisch deutsche Eintopfzutat. Sie eignen sich mit ihrer relativ dicken Schale, die beim Kochen leicht aufplatzt, aber auch für Pürees.
  • Belugalinsen sind kleine schwarze Linsen, die einen besonders feinen Geschmack und eine feste Konsistenz hat. Belugalinsen werden gern in der gehobenen Küche eingesetzt.
  • Puy-Linsen sind eine nussige Sorte aus Frankreich mit knackigem Biss. Sie werden gerne für Salate benutzt und gelten, neben den Belugalinsen, als eine der edelsten Linsenarten.
  • Rote oder gelbe Linsen sind bereits geschält und daher schnell gar. Sie eignen sich für schnelle Suppen.