Gesunde Ernährung

Etiketten smart durchschauen

Dessert oder leichte Sportmahlzeit?

„Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch.“ Kennst du diesen Slogan? Viele denken hier bestimmt an eine vermeintlich leichte Biskuitschnitte mit leckerer Milchcreme. Mit 6 SmartPoints ist sie aber leider gar nicht so leicht wie gedacht. Dieses Produkt ist ein Beispiel von vielen, wo es sich lohnt, genau auf die Nährwerte zu schauen. Auf der Verpackung sind nämlich allerlei Informationen aufgedruckt, die nicht immer leicht zu entziffern sind. Trotzdem kann dir ein kurzer Blick auf die Nährwerte helfen, dich beim Einkauf richtig zu entscheiden. Und wenn du weißt, worauf es ankommt, ist es auch gar nicht so schwierig!

 

Was bedeuten die Nährwerte eigentlich?
 

Auf den meisten Verpackungen werden die Big Seven angegeben. Das sind die sieben wichtigsten Angaben pro 100g/ml und pro Portion:

  • Energiegehalt in Kilokalorien (kcal) und Kilojoule (kJ)
  • Fette
  • davon gesättigte Fettsäuren
  • Kohlenhydrate
  • davon Zucker
  • Eiweiß Salz

Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe können, müssen aber nicht aufgelistet sein. Ein Blick auf die Nährwerttabelle verrät dir also, was wirklich in den Lebensmittel steckt. Der SmartPoints Wert fasst alle diese Infos in nur einer Zahl für dich zusammen.

Familieneinkauf


So liest du die Zutatenliste

Die Zutaten eines Lebensmittels sind im Zutatenverzeichnis mengenmäßig angeordnet. Das bedeutet, von der Zutat, die an erster Stelle steht, ist am meisten enthalten. Am Ende der Zutatenliste finden sich meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe: Von diesen Zutaten steckt am wenigsten im Produkt. Übrigens müssen auch die „Zutaten der Zutaten“ genannt werden. Beim Fruchtjoghurt beispielsweise müssen auch die Zutaten der „Fruchtzubereitung“ angegeben sein.


Wo gibt es Prozente?

Hast du dich mal gefragt, warum manche Zutaten mit einem Prozentanteil angegeben werden und andere nicht? Ist die Zutat auf der Verpackung abgebildet – zum Beispiel Nüsse auf der Müslipackung – dann muss die Zutatenliste den prozentualen Anteil angeben. Wird das Lebensmittel mit der Zutat beworben – etwa „Knuspermüsli mit 12 Prozent Haselnüssen“ oder „Nuss-Nougat-Creme“ –, dann muss ebenfalls die Prozentzahl angegeben sein.