Bewusst leben mit Schichtarbeit

Immer mehr Menschen arbeiten im Schichtdienst. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht nur im Produktionsbereich, sondern auch im Dienstleistungssektor ist dieses Arbeitsmodell mittlerweile weit verbreitet. Unter anderem auch, weil wir alle in unserem Leben von anderen ständige Verfügbarkeit einfordern: Wir möchten spätabends essen gehen, besuchen Theater, Kino oder Konzerte. Öffentliche Verkehrsmittel sollen möglichst durchgehend fahren. Und auch Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser sind rund um die Uhr im Einsatz. Arbeitest du im Schichtdienst? Dann weißt du bestimmt selbst, wie herausfordernd diese Arbeit sein kann. Sie macht deinen Alltag unregelmäßig. Die Stunden für Familie, Freunde und Hobbys sind rar. Dabei ist diese Zeit wichtig für dein Wohlbefinden und für deine Gesundheit. Gegen die Schichtarbeit kannst du nichts tun.

 

Sorge dafür in der übrigen Zeit für Regelmäßigkeit.

Beobachte mal, was dir im Zusammenhang mit der Schichtarbeit besonders schwerfällt, und überlege, was du verändern kannst, um es dir leichter zu machen. Das kann deine Schlaf-, Ernährungs- oder Bewegungsgewohnheiten betreffen.

 

Diese Themen sollen dich dabei unterstützen, Wege zu finden, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und deine Lebensqualität zu steigern.

Entscheide dich bewusst!

Schichtarbeit kann belasten – muss sie aber nicht. Du hast es selbst in der Hand, wie sie dich, dein Leben und deine Gesundheit beeinflusst. Du solltest dich – wenn möglich – bewusst für Schichtarbeit entscheiden. Du und auch deine Familie solltet die Schichtarbeit akzeptieren und in euren Alltag einbauen können. Eine solche positive und damit gesundheitsförderliche Haltung macht das Arbeiten in Schichten, insbesondere Nachtschichten, einfacher.

 

Fasse Vorsätze!

Welche Gedanken sind dir beim Lesen durch den Kopf gegangen? Gibt es Dinge, die du gerne anders machen möchtest? Welcher Bereich ist dir dabei besonders wichtig? Egal, ob es dir dabei um Ernährung, Schlaf, Bewegung oder Partner, Familie und Freunde geht, fasse daraus einen Vorsatz! Besprich dich gemeinsam mit deinem Partner und/oder deiner Familie. Die SMART-Methode kann dich dabei unterstützen, deine Ziele konkreter und besser umsetzbar zu machen – dafür sollten sie spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Ein SMARTES Beispiel: Aus „Ich möchte abnehmen“ wird „Ich will bis zu meinem Hochzeitstag Anfang August wieder in meine alte Lieblingshose passen. Bis dahin möchte ich insgesamt 10 Kilo verlieren. Das erreiche ich, indem ich mehr Gemüse esse und mich mehr bewege.“ Je genauer du deine Situation und deine Gewohnheiten beobachtest, desto besser kannst du Probleme erkennen und passende Lösungen finden. Nicht alles klappt auf Anhieb, neue Gewohnheiten brauchen Zeit.