Gesunde Ernährung

Alles über ... Grillen – die Basics

In nur 3 Schritten zum „Grill-Gott“

Das Beste am Grillen: Hier kannst du family & friends ganz einfach beeindrucken. Wir zeigen dir in nur drei Schritten, wie simpel das geht. Also: ran an die Kohlen!

Schritt 1: Feuer frei!
Beim Anzünden kann der Funken überspringen – oder man kann sich so richtig blamieren. Ein Haufen Kohlebriketts, der trotz eines gefühlten Kilos dieser weißen, giftig riechenden Anzünder nicht brennen will: Hat jeder schon erlebt; würde jeder am liebsten für immer vergessen. Aber damit ist jetzt Schluss! Kauf dir am besten ein paar vernünftige Holzkohlen. Die brennen nicht ganz so lange wie Briketts, sind dafür aber schneller „on fire“. Das Geld für Grillanzünder kannst du dir übrigens sparen! Alles was du brauchst, hast du (bestimmt) zu Hause: eine leere Weinflasche und ein paar alte Zeitungen. Rolle die einzelnen Zeitungseiten um die Flasche (den Hals aussparen) und stelle das Kunstwerk in die Mitte des Grills. Jetzt drumherum einen Kohlehaufen aufschütten, und anschließend die Flasche herausziehen, sodass ein Zeitungsturm stehen bleibt. Jetzt nur noch ein Streichholz in den Turm werfen und abwarten. Wenn du magst, kannst du den beeindruckten Gästen noch erzählen, dass es sich hierbei um die „chilenische Methode“ handelt. Jetzt hast du dir ein Bier verdient! 

Schritt 2: Standortvorteil
Jeden Sommer wird kostbares Grillgut verheizt, und zwar im wahrsten Sinne. Lass uns damit ein Ende machen! Damit das schöne Steak oder die leckere Folienkartoffel nicht die Farbe der Holzkohle annimmt, reicht schon ein bisschen simple Vorbereitung. Das meiste Fleisch, also knochenfrei und nicht dicker als 4 cm, kann über direkter Hitze gegrillt werden, also über glühenden Kohlen. Richtig große Stücke grillst du am besten mit indirekter Hitze, also in der Mitte des Grills, mit den glühenden Kohlen an der Seite. Jetzt nur noch Deckel drauf und abwarten. Diese Methode dauert etwas länger, belohnt dich aber mit herrlich zartem Fleisch. Deine Folienkartoffeln sind am besten festkochend, damit sie nicht auseinanderfallen und auch bei großer Hitze ihre gute Figur behalten. In Alufolie eingewickelt kannst du sie auf der Mitte des Rosts für ca. 10 Minuten schön anheizen, dabei ein paar mal wenden. Anschließend wandern sie für maximal 30 Minuten an den Rand des Grills, wo es nicht ganz so heiß ist. Ein kurzer Gartest kann natürlich nie schaden!

Schritt 3: Extra-Runde für Profis
Auf das gewisse Extra kommt es an – natürlich auch beim BBQ. Total angesagt und wirklich unverschämt köstlich ist Pulled Pork. Diese Spezialität aus der US-Küche ist ein richtiger Barbecue-Klassiker. Das langsam gegarte Fleisch ist wunderbar zart und aromatisch. Wenn du es einmal ausprobieren magst, brauchst du Schweineschulter vom (Bio-)Metzger,  am besten einen richtigen Barbecue-Smoker und ein wenig Geduld. Das Fleisch wird nämlich 24 Stunden mariniert und anschließend bis zu 15 Stunden im Smoker gegart. Das ist dir zu aufwendig? Kein Problem! Leckere Marinaden, auch für ganz „normales“ Grillgut, findest du hier. Und Pulled Pork kannst du beispielsweise auf einem Food-Festival probieren. In den sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Twitter findest du sicher auch ein Festival in deiner Nähe.