Echte Erfolge

Jacqueline, -20 kg

„Ein 10-Kilometer-Lauf, das wäre jetzt einfach geil“

Jacqueline, 24 Jahre
Diepflingen (BL)
Vorher : 83 kg, nachher: 63 kg
Abnahme : 20 kg*

 

Kleidung kann eine Menge über einen Menschen aussagen:  Jacqueline trug vor zwei Jahren noch überwiegend Schwarz. 20 Kilo leichter, bevorzugt die 24-jährige Kauffrau aus der Nähe von Basel heute Rosa, Grün und Weiss – Farben, die so fröhlich sind wie sie selbst. Hier erzählt sie ihre Erfolgsgeschichte.

Als ich mit Weight Watchers gestartet bin, habe ich auf eine bestimmte Zahl auf der Waage hingearbeitet. 20 Kilo, die mussten dafür runter. Diese Zahl habe ich heute, nach eineinhalb Jahren, erreicht und befinde mich gerade in der Erhaltung. Diese Zahl ist für mich das Grösste überhaupt – aber ich habe gemerkt, dass mit meinem neuen Gewicht viele andere Dinge verbunden sind, die mir vorher gar nicht so bewusst waren. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden und auch aktiver. Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute regelmässig Joggen gehe und sogar plane, mal an einem 10-Kilometer-Lauf teilzunehmen – ich hätte es nicht geglaubt...

 

Jacqueline vorher & nachher

 

Meine Geschichte beginnt eigentlich nach einem Island-Urlaub mit meinem Freund. Als ich die Fotos sah, wusste ich: Es muss etwas passieren! Ich habe dann auch mal hier eine Diät gemacht, da weniger gegessen – aber ich bin nicht am Ball geblieben. Eine Facebook-Freundin hatte mit Weight Watchers abgenommen, sich für den Wettbewerb „Member of the year“ und ihre Freunde gebeten, für sie zu stimmen. Sie hat dann auch tatsächlich gewonnen. So bin ich zum ersten Mal überhaupt auf Weight Watchers aufmerksam geworden und war gleich beeindruckt. Ich habe mich dann sofort im Treffen angemeldet – eigentlich gar nicht mal mit so vielen Erwartungen. Ein bisschen skeptisch ist man ja schon, wenn man liest, wie leicht es anderen Menschen offenbar fällt abzunehmen. Schliesslich weiss man ja nur zu gut, wie schwer man sich selbst tut...

Doch in der ersten Woche waren gleich zwei Kilo weg. Am Anfang ist es natürlich einfacher. Gegen Ende habe ich auch schon mal gekämpft. Da zeigte die Waage in der einen Woche gerade mal 200 Gramm weniger an, in der nächsten sogar nur 100 Gramm. Ich habe zwischendurch sogar zugenommen – zum Beispiel nach dem Italienurlaub im Sommer. Aber die 1,5 Kilo waren dann auch schnell wieder weg.

 

 

Seit einem halben Jahr mache ich eine Weiterbildung an zwei Abenden in der Woche. Das ist für mich schon eine kleine Bewährungsprobe. Werde ich mein Gewicht halten können, wenn ich weniger Zeit für mich habe – beispielsweise fürs Joggen? Kann ich vor stressigen Prüfungen der Schokolade widerstehen? Das Gute ist, dass vieles heute von selbst läuft. Ich weiss, wie viele Punkte welche Lebensmittel haben, und was mir guttut. Ich muss gar nicht mehr alles in der App aufschreiben, was ich anfangs akribisch gemacht habe. Aber ich habe das heute im Kopf. Ich bin auch viel schneller satt als früher und deshalb reicht es mir eigentlich, wenn ich mir ab und zu mal etwas gönne. Insgesamt lautet mein Motto: „Ich mache einfach alles so gut, wie ich kann“. So setze ich mich nicht unter Druck. Auch an dieser neuen Gelassenheit merke ich, wie selbstbewusst ich inzwischen doch geworden bin.

Jacquelines Erfolgstipps

  • In der Nähe meines Büros gibt es eine Menge Möglichkeiten, sich mal eben was auf die Schnelle ein süsses Teilchen oder ein Stück Pizza zu kaufen. Das war am Anfang schon eine Versuchung. Doch weil ich mir jeden Tag etwas selbst Zubereitetes von zu Hause mitgenommen habe, bin ich gar nicht in die Verlegenheit gekommen, mir in der Pause etwas vom Bäcker oder aus dem Imbiss zu holen. 
  • Im Büro selbst achte ich darauf, dass ich nicht stundenlang am Schreibtisch sitze, sondern zwischendurch auch mal aufstehe und ein paar Schritte gehe – und wenn es nur zum Kopierer oder zum Locher ist. Früher habe ich immer gewartet, bis ich einen Stapel an Papier zusammen hatte. Heute gehe ich auch mal für nur eine Akte. 
  • Ich fahre mit der Bahn zur Arbeit. Für den Weg zum Bahnhof habe ich mir jetzt endlich ein Rad zugelegt. Morgens macht mich das wacher, abends kann ich dabei prima abschalten.