Gesunde Ernährung

Grillieren mit WW

Geniesse die Grill-Saison ohne Kompromisse und nimm dabei trotzdem ab!

An die Würstchen, fertig, los! Das Rost wird geschrubbt und im Kühlschrank Platz für Schübligs, Steaks, Grillkäse, Kartoffelsalat, Baguette, Kräuterbutter, Dips und vieles mehr gemacht. So sehr wir uns alle auch auf Grillieren freuen, am Ende stellen wir uns doch immer die Frage: was ist eigentlich erlaubt?

Darf ich Brot essen? Welche Dips sind ok? Ist Nudelsalat besser als Kartoffelsalat? Gibt es leichte Dressings und Marinaden? Was ist eigentlich mit Bier? 

Die Antwort: dank unserer punktefreundlichen Grill-Rezepte und mehr als 200 Lebensmittel für 0 Punkte geniesst du die Grill-Saison in vollen Zügen. Egal ob Fleisch, Gemüse, Saucen, Salate, Dips, Brot … mit WW ist alles erlaubt! 

Mit unseren praktischen Grill-Tipps und Rezepten kannst du entspannt in die Grill-Saison starten und dich auf 100% Genuss freuen!

 

 

Lektion 1 // Der Grill

 

Holzkohlegrill

 

Der Allrounder und ein perfekter Einsteigergrill. Nur mit ihm gibt es den unnachahmlichen Rauchgeschmack und Kohleduft. Kohlegrills gibt es in zahlreichen Ausführungen und sind auch in ordentlicher Qualität erschwinglich. Wir empfehlen dir einen möglichst hochwertigen Kugelgrill.

Vorteile: 

Die runde Form ermöglicht eine perfekte Verteilung der Hitze. Ausserdem ist mit Kugelgrills auch indirektes Grillen möglich und die Lüftung lässt sich ganz einfach regulieren.

Nachteile: 

Der typische Geschmack kommt mit einem Preis: Rauchentwicklung. Im eigenen Garten kein Problem. Auf dem Balkon aber sehr wohl, hier sind Kohlegrills in der Regel nicht erlaubt. Auch den Zeitfaktor solltest du beachten: Bis aus der Kohle eine schöne Grillglut geworden ist, können schon einmal 30 Minuten ins Land gehen.

 

Gasgrill

 

Der Gasgrill ist sofort auf Temperatur und eignet sich perfekt für Garten und Balkon. Du solltest auf möglichst zwei stufenlos regulierbare Brenner achten, ein integriertes Deckelthermometer und auf klappbare Seitentische, für mehr Stellplatz.

Vorteile: 

Ein Gasgrill ist sofort auf Temperatur. Zudem bleibt diese relativ konstant und lässt sich bei Bedarf ganz einfach anpassen. Rauchentwicklung gibt es praktisch nicht, somit ist dieser Grill auch fit für Balkone an Miethäusern.

Nachteile: 

Für einen guten Gasgrill musst du deutlich mehr investieren als für die Kohlevariante. Die Reinigung ist zudem nicht ganz so schnell und easy wie bei einem Holzkohlegrill. Und auf den typischen Rauchgeschmack musst du auch verzichten.

 

Elektrogrill

 

Unkomplizierter geht es nicht! Elektrogrills sind kompakt, sehr einfach zu bedienen und können notfalls sogar in der Wohnung genutzt werden. Achte auf eine möglichst hohe Wattleistung, damit das Grillgut auch wirklich gegrillt und nicht nur erwärmt wird.

Vorteile: 

Abgesehen von einer Stromquelle funktionieren Elektrogrills autonom. Keine Kohle, kein Gas, kein Geruch. Sie sind einfach und sicher in der Handhabung.

Nachteile: 

Ambitionierte Griller nehmen Elektrogrills nicht ernst, da viele Modelle nicht genügend Leistung haben und das typische Grillfeeling mit dem typischen Geschmack und etwas Rauchentwicklung einfach fehlt. Indirektes Grillieren ist mit diesen Modellen zudem nicht möglich.

 

Smoker

 

Unser Geheimtipp für Grillierer, die es wissen wollen! Nur mit einem Smoker kriegst du den typischen Barbecue-Geschmack hin, der momentan, im wahrsten Sinne, in aller Munde ist.

Vorteile:

Spare Ribs, das angesagte Pulled Pork und weitere Räucher-Spezialitäten bekommst du nur mit einem Smoker hin. Der unnachahmliche Barbecue-Geschmack ist schon etwas ganz Besonderes und hebt sich deutlich von den Klassikern wie Cervela, Trutenfilets und Nackensteaks ab.


Nachteile:

Ein guter Smoker ist nicht preiswert. Neben ausreichend Budget musst du zudem ausreichend Zeit mitbringen, denn  beim Smoken wird das Grillgut langsam bei relativ niedriger Temperatur gegart.

Lektion 2 // Salate, Dips und Co

 

Was wäre ein Grillabend ohne Beilagen und Co. Es gibt doch nichts Schöneres, als beim Warten auf das erste Stück Fleisch schon mal von Salaten, Brot und Dips zu naschen. Und damit dein SmartPoints Budget nicht in nullkommanix schon vor dem Steak aufgebraucht ist, haben wir über 200 ZeroPoint foods für dich, die, wie der Name schon sagt, 0 Punkte haben! Hier darfts du nach Lust und Laune zugreifen bis du satt bist! Wir haben einen kleinen Auszug der ZeroPoint foods für dich zusammengestellt: 

 

Grill-Basics für 0 SmartPoints

  • Poulet-/Trutenbrustfilet
  • Thunfisch
  • Krevetten
  • Tofu
  • Lachs

Gemüse für 0 SmartPoints

  • Tomaten
  • Maiskolben
  • Peperoni
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Fenchel
  • Rote Zwiebel
  • Champignons
  • Spargel
  • Lauch

Obst für 0 SmartPoints 

  • Ananas
  • Aprikosen
  • Melone
  • Banane
  • Nektarine

Lektion 3 // Marinaden

 

Fertig marinierte Produkte sparen Zeit. Allerdings haben sie oft auch reichlich SmartPoints. Die Lösung liegt auf der Hand: Selbermachen – dann weisst du, dass wirklich frisches Fleisch, frischer Fisch oder frisches Geflügel verwendet wurde und was an Punkten auf dem Grill landet. Noch ein Vorteil: du zauberst immer wieder einen anderen Geschmack auf deinen Grillteller.

Üblicherweise besteht eine Marinade aus drei Komponenten: Öl, einer Säure (zum Beispiel Essig oder Zitronensaft) und Gewürzen. Das genaue Mischungsverhältnis kann dabei je nach Rezept oder Vorliebe variieren. Während Essig oder Zitrone das Fleisch zarter machen, verleiht ihm Öl einen tollen Geschmack und verbindet sich ideal mit Kräutern und Gewürzen. Ausserdem sorgt es dafür, dass das Fleisch nicht am Grillrost anhaftet. Was die richtige Würze angeht:  Mische, was dir schmeckt. Salz gibst du am besten erst kurz vor dem Grillieren in die Marinade, sonst entzieht es dem Fleisch Flüssigkeit. 

  • Gewürze wie Thymian, Estragon, Lorbeer, Pfeffer oder Majoran passen gut zu Schweinsfleisch.
  • Asiatische Aromen wie Koriander, Ingwer, Zitronengras, Knoblauch oder Sojasauce vertragen sich gut mit Geflügel, Rind und Fisch.

Bereite die Marinade direkt vor dem Einlegen zu. Dazu einfach alle Zutaten vermengen und das (gewaschene und trockengetupfte) Fleisch komplett damit bedecken. Bei grösseren Stücken massierst du die  Marinade per Hand ein. Dann verschliesst du die Schüssel oder den Gefrierbeutel und stellst das Fleisch in den Kühlschrank. 

So lange darf’s ziehen

  • Geflügel, Lamm und Schweinsfleisch müssen etwa vier bis sechs Stunden ziehen.
  • Rindfleisch ist zäher und kann auch gut über Nacht bzw. bis zu zwölf Stunden in der Marinade baden.
  • Fisch und Meeresfrüchte werden schnell mürbe und dürfen daher höchstens eine Stunde in die Marinade.
  • Gemüse legst du nach Lust und Laune ein.
  • Gleiches gilt für Grillkäse und Feta: auf ein Stück Alufolie legen, mit Marinade einpinseln und Päckchen verschliessen. 

Ab auf den Grill! Das marinierte Fleisch bzw. den eingelegten Fisch erst direkt vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen, abtropfen lassen und gut trocken tupfen. So verhinderst du, dass Marinadereste in die Glut tropfen, denn dadurch entsteht ungesunder Rauch. Das Grillgut legst du zu Anfang kurz über die grösste Hitze, bis sich eine Kruste gebildet hat, dann lässt du es am Rand des Grills komplett durchgaren. Zum Schluss salzen. Fertig. Gemüse legst du bunt gemixt als Spiess oder Grillpäckchen auf den Grill. Besonders gut eignen sich Peperoni-, Zucchini- oder Auberginenscheiben, Champignons, Maiskolben oder Kartoffeln. Wenn es Käse vom Rost sein darf, nimmst du am besten Käse mit fester Konsistenz, wie z. B. Feta oder Halloumi-Grillkäse. Wenn es cremiger sein soll, nimm Weichkäse. Der zerläuft beim Grillieren und verbindet sich so mit den anderen Zutaten.