Hier finden Sie vertiefende, wissenschaftliche Informationen zu übergewichtsassoziierten Indikationen.

Neue Studien
Jeden Monat neu: aktuelle Studien. Kompakt und auf den Punkt gebracht.
Übergewicht mindert Erfolgsaussichten bei In-Vitro Fertilisation (Lintsen et al., 2005)

Gewichtsreduktion:
Erneut bestätigt: Weight Watchers Konzept ist wirksam (Dansinger et al., 2005)
Review: Weight Watchers ist einziges Gewichtsreduktionsprogramm mit ausreichender wissenschaftlicher Evidenz (Tsai / Wadden 2005)
Ernährungsberatung in der Arztpraxis: Reaktanz vermeiden, Compliance fördern (Weisbach 2004)
Verhalten mit Tagesprotokollen sichtbar und messbar machen (Ubrich 2005)
US-amerikanische Ernährungsempfehlungen: mehr Vollkorn und viel Obst und Gemüse (HHS / USDA 2005)
Die Phänomene "Kohlenhydratarme Diäten" und "Fettfreie Ernährung" (IGW 2005)
DGE prüft und bestätigt derzeitige Ernährungsempfehlungen (DGE 2004)
Bei Übergewicht: gewollter Gewichtsverlust verbessert Lebenserwartung (Gregg et al., 2003)
Welche Rolle spielen Nahrungsfette bei Prävention und Therapie der Adipositas? (Foreyt et al., 2002)
Strukturierte Gewichtsreduktion nachhaltiger als Abnehmen in Eigenregie (Heshka et al., 2003)
Hilft der Glykämische Index beim Abnehmen? (Bausch 2003)
Atkins-Diät: Abnehmen? Ja! - Gesund? Nein! (Bausch 2003)

Adipositas / Übergewicht:
Wertschätzung gemeinsamer Mahlzeiten in der Familie senkt Risiko für Übergewicht bei den Kindern (Mamun et al. 2005)
Teilnahme am Weight Watchers Programm verbessert auch das Ernährungsverhalten in den Familien (Weight Watchers Dialog Familie, 2005)
Übergewicht durch Getränke mit Fruchtzucker? (Bray et al., 2004 / Jürgens et al., 2005)
Werden Übergewichtige schlechter mit Präventionsmaßnahmen betreut? (Ostbye et al., 2005)
Einfluss von Übergewicht und Adipositas in Todesursachenstatistik deutlich unterschätzt (DGE 2004)
Zunehmende Portionsgrößen begünstigen Übergewicht (Ellrott 2003)
Prävalenz von Übergewicht und übergewichtsassoziierten Erkrankungen steigt (Mokdad et al., 2001)
Neues Themenheft "Übergewicht und Adipositas" des Robert-Koch-Instituts (RKI / Statistisches Bundesamt 2003)
Neue Adipositas-Leitlinie veröffentlicht (Hauner et al., 2003)
Mechanismen der verhaltenstherapeutischen Adipositastherapie (Westenhöfer 2001)
Das Transtheoretische Modell - Ein verhaltenstherapeutischer Ansatz zur Veränderung von Ernährungsgewohnheiten (Keller [Hrsg.] 1999)

Psyche & Lebensqualität
Gewichtsreduktion verbessert psychosoziale Funktionen (Karlsson et al., 2003)
Durch Gewichtsreduktion weniger Stress und seelische Erkrankungen (Ryden et al., 2003)
Gesundheitsbezogene Lebensqualität nach erfolgreicher Gewichtsreduktion signifikant besser (Engel et al., 2003)

Bewegung & Sport:
Körperliche Aktivität verbessert metabolisches Profil postmenopausaler Frauen (Major et al., 2005)
Menopause: Bewegungssteigerung zur Erhaltung von Gewicht und Taillenumfang erforderlich (Sternfeld et al., 2004)
Mehr Bewegung schützt vor Typ-2-Diabetes (Hu et al., 2004)
Für Erfolge bei Gewichtsreduktion lieber länger oder intensiver trainieren? (Jakicic et al., 2003)
Körperliche Aktivität und Übergewicht – was können Sport und Bewegung leisten? (Berg 2003)
Körperlicher Aktivität für Frauen nach der Menopause besonders wichtig (Dubnov et al., 2003)
Bewegung und Sport als integrale Bestandteile der Adipositastherapie (Feldt 2000)

Menstruation, Fertilität & Schwangerschaft
Prämenstruelles Syndrom plagt häufiger Übergewichtige (Masho et al., 2005)
Mütterliche Adipositas erhöht Risiko für Totgeburten und neonatale Todesfälle (Kristensen et al., 2005)
Bei übergewichtigen Frauen wirkt "die Pille" nicht zuverlässig (Holt et al., 2005)
Übergewicht nach Geburt des Kindes: strukturiertes Diät- und Bewegungsprogramm hilfreich (O'Toole et al., 2003)
Gewichtsreduktion erhöht Fertilitiät bei übergewichtigen Patientinnen mit PCOS (Crosignani et al., 2003)
Auch glukosetolerante adipöse Schwangere gehören zur Hochrisiko-Gruppe (Jensen et al., 2003)
Geburtsfehler bei Babys häufiger bei übergewichtigen und adipösen Müttern (Watkins et al., 2003)
Körperliche Aktivität, BMI und ovulationsbedingte Infertilität (Rich-Edwards et al., 2002)

Lebererkrankungen:
Gewichtsreduktion wichtiger Faktor beim Management chronischer Lebererkrankungen (Hickman et al., 2004)
Gewichtsreduktion als begleitende Therapie für Hepatitis C-Patienten (Hickman et al., 2002)
Nicht alkoholische Steatohepatitis (NASH) auch bei adipösen Patienten ohne Diabetes (Zamin Idilio et al., 2002)
Adipositas ist Hauptrisikofaktor für die nicht alkoholische Steatohepatitis (NASH) (Youssef et al., 2002)
Nicht alkoholische Steatohepatitis (NASH) eng assoziiert mit metabolischem Syndrom (Marchesini et al., 2003)

Herz & Kreislauf:
Gewichtsabnahme verhindert langfristig Hypertonie (Moore et al., 2005)
Thromboserisiko bei Übergewicht deutlich erhöht (Stein et al., 2005)
Optimaler Blutdrucksenker bei Normal- und Übergewicht: Körperliche Aktivität (Hu et al., 2004)
Erfolgreiche Blutdrucksenkung mit verändertem Ernährungs- und Bewegungsverhalten (Bacon et al., 2004)
Übergewicht als Risikofaktor für erhöhte Natriurese und essentielle Hypertonie (Hall 2003)
Adipositas und Hypertonie – welche Rolle spielt das Renin-Angiotensin-System (RAS)? (Sibley 2003)

Asthma:
Risikofaktoren für Asthma: Adipositas und gastro-ösophagealer Reflux (Gunnbjörnsdóttir et al., 2004)
Welche Rolle spielt die Ernährung beim Management von Asthma? (Spector et al., 2003)
Zwillingsstudie bestätigt: Übergewicht erhöht Asthmainzidenz (Huovinen et al., 2003)
Haben adipöse Frauen ein höheres Asthmarisiko als Männer? (Chen et al., 2002; Redd et al., 2002)
Asthma häufiger bei übergewichtigen Kindern (Figueroa-Munoz et al., 2001; von Kries et al., 2001)
Mögliche Ursachen eines erhöhten Asthmarisikos bei übergewichtigen Frauen (Guerra et al., 2002)
Gewichtsreduktion verbessert Asthmasymptome und Lungenfunktion (Stenius-Aarniala et al., 2000)

Vitamine & Mineralstoffe:
Wirkung von Arzneimitteln auf die Nährstoffversorgung (Hahn 1995)
Supplementierung durch Vitamin- und Mineralstoffpräparate – sinnvoll oder Unsinn? (DGE 2004 / 2001)
Vitaminversorgung in Deutschland bei bestimmten Personengruppen nicht gesichert (DGE 2004)

Krebs:
Hohe Waist-hip-ratio (WHR) erhöht Risiko für Brustkrebssterblichkeit (Borugian et al., 2003)
Beabsichtigter Gewichtsverlust senkt Inzidenz von Adipositas-assoziiertem Krebs (Parker et al., 2003)
Familiäre Vorbelastung beeinflusst die Wirkung von Übergewicht auf das Brustkrebsrisiko (Carpenter et al., 2003)
Übergewicht erhöht das Risiko für Endometriumkrebs (Furberg et al., 2003)
Bei übergewichtigen Frauen wird Brustkrebs später entdeckt (Cui et al., 2002)
Auf welche Weise beeinflusst Übergewicht die Entstehung von Brustkrebs? (Bianchini et al., 2002)
Brustkrebssterblichkeit steigt mit Körpergewicht und Größe (Petrelli et al., 2002)
Auch bei Frauen erhöhen überflüssige Pfunde das Kolorektalkrebsrisiko (Terry et al., 2002)

Knochen & Gelenke:
Meniskusriss bei Übergewichtigen gehäuft (Ford et al., 2005)
Wirkung von Gewichtsschwankungen auf die Knochendichte adipöser Frauen (Gallagher et al., 2002)
Durch Gewichtsreduktion Schmerzfreiheit bei Gelenkbeschwerden möglich (Peltonen et al., 2003)
Überflüssige Pfunde in jungen Jahren erhöhen Risiko für Hüftersatz im Alter (Karlson et al., 2003)
Bei Gonarthrose: Jedes Kilo weniger bedeutet Gewinn an Lebensqualität (Rejeski et al., 2002)
Hüft-Osteoarthrose – die Hinweise auf eine Korrelation zu Übergewicht verdichten sich (Gelber et al., 2003)

Sonstige:
Starke Raucher nehmen nach dem Rauchstopp am meisten zu (John et al., 2005)
Gewichtsmanagement für Frauen bei Raucherentwöhnung (Kawachi et al., 1996)
Rauchen erhöht Waist-Hip-Ratio (Akbartabartoori et al., 2005 / Canoy et al., 2005)
Metabolisches Syndrom: Lifestyle-Änderung erfolgreicher als Metformin (Orchard et al., 2005)
Weniger Gewicht schützt vor schmerzhafter Gicht (Choi et al., 2005)
Gastrointestinale Symptome bei Übergewichtigen gehäuft (Delgado-Aros et
al., 2004)
Übergewicht geht an die Nieren (Klassen A et al, 2004)
Proteinurie bei Übergewicht: positiver Einfluss durch Gewichtsreduktion (Morales et al., 2003)
Übergewicht und Östrogene sind Risikofaktoren für gastroösophagealen Reflux (Nilsson et al., 2003)
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